Artikel-Schlagworte: „Charlaigne O’Cockaigne“
Noch ein kurzes Update von 2025

Das Jahr 2025 begann schlecht für uns. Nachdem ich Brandir am 6. Januar eine Librela-Injektion wegen starker Schmerzen und Lahmheit in seiner rechten Vorderpfote hatte geben lassen, trat keine Besserung, sondern eine Verschlechterung ein. Innerhalb von drei Wochen war sein Handgelenk enorm angeschwollen und fühlte sich warm an.
Am Donnerstagabend, den 30. Januar, spazierte ich ein kleines Stück mit Brandir durch unseren Wald, und plötzlich stand er auf drei Pfoten. Er wollte keinen Schritt mehr machen und hatte offensichtlich starke Schmerzen. Sehr langsam gingen wir nach Hause, und er legte sich auf sein Bettchen. Von dort stand er bis zum nächsten Mittag gegen 12:00 Uhr nicht mehr auf, als er dringend nach draußen musste. Selbst für sein Frühstück erhob er sich nicht, und das sagte mir mehr als genug.
Unsere lieben Nachbarn, die schon immer verrückt nach den Hounds und besonders nach Brandir waren, kamen noch einmal, um Abschied von ihm zu nehmen. Auch sie werden ihn sehr vermissen.
Brandir war ein super unkomplizierter Deerhound, immer ein Gentleman, er hatte viel Humor und konnte intensiv kuscheln, er möchte keine Shows, und Coursing war auch nicht sein Ding. Er ist mit uns viel gereist, er hat tatsächlich 12 Länder besucht, von Nordfinnland bis Italien.
Er lebt weiter in seiner Tochter, Enkeltochter und -sohn und Urenkeln.
Kurz nach ein Uhr kam Victoire, um Brandir von seinen Schmerzen zu erlösen.
Brandir durfte 12 Jahre, 8 Monate und 2 Wochen alt werden.
Nicky mit Brandir und seiner Urenkelin Cephyr.

Die ersten Welpen sind inzwischen ausgezogen, aber es dauerte noch eine Weile, bis sie alle in ihr neues Zuhause gehen konnten. Die meisten sind entweder zu zweit oder an einen Ort gekommen, wo bereits ein anderer Windhund lebt. Ein Welpe ist Einzelkind, aber er bekommt so viel Aufmerksamkeit und hat so viele Spielkameraden, ihm fehlt es an nichts.
Die letzten Welpen sind am 7. März nach Slowenien und Serbien gereist. Eine sehr lange Reise, aber zum Glück waren sie zu dritt unterwegs. Unterwegs wurde Caelen James in Slowenien abgegeben, und er ist bei einem jungen Barsoi gelandet, mit dem er inzwischen der beste Freund ist.
Wie still und ruhig es danach hier wurde!
Cephyr (rechts) und Chenea hatten zum Glück noch einander, um zu spielen und zu rennen.

Am 9. März fand die Mitgliederversammlung von WRV ’t Haasje mit anschließendem Coursing-Training statt. Hier haben Cephyr und Chenea ihre ersten Schritte auf einem ‚offiziellen‘ Coursing-Feld gemacht. Natürlich hatten wir zu Hause schon ein bisschen mit ihnen geübt, mit dem alten Handdrehgerät, und sie waren sehr an diesem neuen Spiel interessiert. Aber hier war es doch etwas anderes, eine andere, unbekannte Umgebung und mehr Ablenkung. Bei der zweiten Runde lief es jedoch schon viel besser.
Am 22. März hatten wir das erste Coursing des Jahres am Ronostrand. Wieder waren nur Crumbaugh und Charlaigne gemeldet. Cranston konnte sich am Freitag richtig austoben.
Am Donnerstag, den 3. April, fuhren wir nach Alphen, wo das Coursing von WRV ’t Haasje stattfand. Am Freitag gab es zunächst das Training, bei dem Cephyr und Chenea auch wieder kurz an der Hasenattrappe schnuppern durften. Sie machten das beide fantastisch!
Dieses Mal hatte auch Augusto Frade seine Deerhound-Hündin Teresa of Muma gemeldet, es sollten also drei Deerhounds am Start erscheinen. Leider bestand Crumbaugh die tierärztliche Überprüfung nicht, sodass nur die beiden Mädchen, Teresa und Charlaigne, liefen. Charlaigne verursachte im zweiten Durchgang wieder ein Chaos, indem sie kräftig abkürzte. Dabei kam sie jedoch so ungünstig aus, dass sie den Rückstand nie wieder aufholen konnte.
Zwei Wochenenden später, am 19. April, hatten wir das Coursing in Lelystad. Auch hier waren nur Charlaigne und Teresa am Start. Sie standen einander in nichts nach und obwohl sie beide das Gelände gut kennen, liefen sie fast den gesamten Parcours, ohne allzu viel abzukürzen. Sie endeten mit derselben Punktzahl, aber da Charlaigne am Morgen und Teresa am Nachmittag 3 Punkte mehr hatte, wurde Teresa erneut Erste.

Am 29. und 30. Mai war das Sighthound-Wochenende mit am 29. die Clubmeisterschaft. Leider waren nur 15 Deerhounds gemeldet, 1 abwesend.
BOB war Victor Prince Jr. Sense of Beauty von Ineke und Jasper de Vos und Charlaigne wurde BOS.
Für die Windhunde-CAC-Show wurden nur 9 Deerhounds gemeldet. Im Ehrenring wurde Chenea zum besten Puppy und Charlaigne zum besten Gebrauchs-Hund gekürt.
Am Samstag hatten wir einen Funcoursing organisiert, und alles in allem hatten wir etwa 50 Windhunde, die sich nach den Shows ein wenig austoben wollten. Besonders beeindruckend war ein junger Magyar Agar, der zum ersten Mal das Coursing-Feld betrat. Aber er hatte das Spiel sofort verstanden und zeigte sein Können. Außerdem waren 9 Azawakhs anwesend, eine einzigartige Anzahl!

Am 4. Juni fuhren wir nach Tüttleben für eine eintägige Schau und zwei Tage Coursing. Das Coursing wurde erneut von CC200 organisiert. Für die Schau waren nur Cephyr, Chenea und Charlaigne angemeldet, und fürs Coursing leider nur Crumbaugh, Charlaigne und Islay’s Scara Brae. Letztere ging mit dem Sieg hervor.

Chenea fand die Roten Milanen, die ständig über das mittlere Gelände der Rennbahn und das Coursingfeld flogen, sehr interessant.
Von Tüttleben fuhren wir zu einem Campingplatz unter Berlin, wo wir ein paar Tage blieben, bevor wir weiter nach Polen fuhren.
Der Campingplatz lag an einem See, in einem ausgedehnten Wald, der fast ausschließlich aus sehr hohen Kiefern bestand, sodass man nur gegen die Stämme blickte.
Die Plätze waren nur minimal markiert und der Boden war nicht gerade eben.
Der Weg dorthin war kaum befahrbar, sodass man mit dem Wohnwagen eine halbe Stunde für einen Kilometer brauchte!
Aber trotzdem war es kein schlechter Campingplatz.
Abends, wenn die Strände leer waren, konnten die Hunde sich herrlich austoben, und in den umliegenden Wäldern konnte man gut spazieren gehen.
Nach dem Wochenende sind wir zu einem Campingplatz vor Posen aufgebrochen. Auch hier gab es einen kleinen See und einen schönen Wald, in dem die Hunde rennen und spielen konnten.
Als wir ankamen, waren wir die Einzigen und dachten, wir könnten die Ruhe genießen, aber im Laufe des Nachmittags traf eine riesige Gruppe von Wohnmobilen ein und kurz darauf wurden wir von einer großen Gruppe von Wohnwagen und Wohnmobilen umzingelt, die am Abend eine goldene Hochzeit feiern wollten!
Nun, mit der Ruhe war es dann vorbei!!
Am Freitag, den 20. Juni, packten wir wieder alles ein und fuhren nach Gniezno auf die andere Seite von Posen, weil Simon dort an einem zweitägigen Coursing-Wettbewerb als Richter teilnehmen musste.
Als wir dort am frühen Nachmittag ankamen, waren sie noch eifrig damit beschäftigt, das Gras zu ernten. Zahlreiche riesige Maschinen fuhren mit Rekordgeschwindigkeit über die beiden riesigen Felder, um das Gelände coursingfreundlich zu machen.
Sehr beeindruckend zu sehen.
Wir wurden oben auf einem Hügel mit unserem Wohnwagen untergebracht, kein Baum weit und breit und leider auch keine andere Möglichkeit, als ständig den gleichen Sandweg mit den Hounds auf und ab zu laufen. Es war brütend heiß und daher sehr anstrengend.
Am Samstag ließen wir die Hounds noch laufen, als Begleithunde für Lizenzläufe, aber am Sonntag war es wirklich zu heiß, und wir sind auch so schnell wie möglich nach der Siegerehrung abgereist. Zurück zum Campingplatz vor Posen.
Am nächsten Morgen konnten wir gerade rechtzeitig losfahren, bevor ein riesiges Gewitter losbrach, wir waren unglaublich froh, dass wir nicht mit dem Vorzelt usw. auf dem Hügel in Gniezno standen!!


Da ich am 3. Juli eine neue Hüfte bekommen habe, hatten wir ein paar Wochen Ruhe und konnten unser eigenes kleines Paradies genießen.
Am 11. August wurde der Wohnwagen wieder gepackt und wir fuhren nach Hermannsburg, um Sonja und Karl Heinz zu besuchen. Es war zu warm, um etwas zu unternehmen, also haben wir entspannt. Die Hunde hatten ihren Spaß, denn für die Welpen war es eine neue Umgebung, die ihnen sehr gefallen hat.
Am Mittwochmorgen ging es wieder los, denn wir mussten erneut nach Polen. Diesmal hatte Simon, mit Unterstützung von Benny de Winter, ein Feld für die polnische Coursing-Meisterschaft zu betreuen. Zusammen mit Benny und Ghilaine standen wir noch auf einem Campingplatz, auf dem es verboten war, ein Gitter aufzustellen. Wir haben dann einfach das Vorzelt aufgebaut, um die Hunde innerhalb der Grenzen zu halten, aber das funktionierte nicht besonders gut. Sie wollten doch etwas mehr Platz und entkamen so gelegentlich.

Am Donnerstag waren wir in Racot, in der Nähe von Posen, wo die Meisterschaft stattfand. Zum Glück konnten wir unter großen Bäumen alles aufbauen, sodass wir etwas Schatten hatten, denn es war sehr heiß. Besonders am Freitag, als Simon den Parcours aufbauen musste, war es unerträglich heiß!

Ein schöner Sonnenuntergang in Racot.



Ich hatte keine Deerhounds für die Meisterschaft gemeldet. Im Nachhinein schade, da tatsächlich vier Hunde aus Tschechien teilgenommen haben, aber Charlaigne, Crumbaugh, Cranston, Cephyr und Chenea konnten am Samstagnachmittag zum Glück doch noch ein wenig laufen.

Links Crumbaugh unter Rot mit Charlaigne. Unter Cephyr.


Links Chenea, unter Cranston

Am Montagmorgen machten wir uns auf den Weg nach Göhlsdorf, wo Simon wieder für das Coursing verantwortlich war. Wir übernachteten zusammen mit Benny und Ghilaine auf der großen Campingwiese und konnten das eingezäunte Coursingfeld frei nutzen. Am Donnerstag kamen die ersten Teilnehmer herein, und bis zum Ende des Freitags war das Campinggelände komplett voll. Wie üblich waren viele Deerhounds gemeldet, insgesamt 9, darunter Crumbaugh und Charlaigne. Cephyr, Chenea und Cranston durften das Feld am Freitag ausprobieren.
Am Sonntag fand die Landessieger-Show statt, für die nur drei Deerhounds gemeldet wurden. Charlaigne erhielt BOB.
Am Montagmorgen packten wir alles wieder zusammen und machten uns auf den Weg nach Rijsbergen.
Crumbaugh unter Weiß.
Charlaigne unter Weiß.
Am Samstag, den 30. August, veranstaltete CC2000 das Barsoi-Funcoursing in Baarle-Nassau. Wie üblich liefen auch unsere Hunde den Parcours. Cephyr war unglaublich begeistert und stahl mit einem spektakulären Fang die Show.

Charlaigne lief mit Crumbaugh zusammen aber sie machte wieder so ein Durcheinander, dass, wie sich leider viel später herausstellte, sie mit beiden Hinterbeinen so schwer gestrauchelt war und sich so stark verletzt hatte, dass ich sofort zu einem Tierarzt musste. Zum Glück konnte ich in Hoogstraten zum diensthabenden Arzt gehen, der nach einer gründlichen Untersuchung feststellte, dass es nur oberflächlich war. Aber dennoch so, dass es unter Narkose genäht werden musste.

Er war mehr als eine Stunde lang am Nähen, aber leider stellte sich am Montag danach heraus, dass einige Nähte nicht gehalten hatten. Wieder einige Klammern eingesetzt und erneut verbunden. Obwohl die Wunden nicht an einer Stelle lagen, die beim Gehen unter Spannung stand, hielten die Nähte nicht und am Ende der Woche war der größte Teil wieder offen. Dann begannen wir mit der Blaulicht-Therapie, und das funktionierte fantastisch! Innerhalb von vier Behandlungen waren die Wunden geschlossen, ohne grobes Narbengewebe!
Ich war sehr froh, dass wir eine sehr gute Art von Faden haben, der praktisch nicht schneidet. Hätte es sich z. B. um Nylon gehandelt, hätte sie niemals wieder laufen können.

Also, wenn Ihr Hund jemals eine Verletzung hat, die nur schwer heilt, denken Sie an Lichttherapie mit blauem Licht!

Genau eine Woche später, am Samstagabend, den 6. September, hat Cephyr einen Zeh gebrochen und ich bin wieder nach Hoogstraten gefahren. Es war kein komplizierter Bruch, aber die Knochenstücke lagen nicht schön aneinander. Die einzige Option war Tapen. Nach drei Wochen haben wir ein Röntgenbild gemacht, aber es war kein Knochenwachstum zu sehen. Nach 6 Wochen war es ein wenig, aber minimal. Inzwischen wurde von den Ärzten eine Amputation besprochen, aber das wollte ich auf keinen Fall. Endlich, nach 10 Wochen, waren die Knochenstücke so zusammengewachsen, dass Cephyr wieder rennen und spielen durfte. Alle waren glücklich!!
Charlaigne spricht mit Tochter Cephyr im Lazarett.
WRV „’t Haasje“ veranstaltete ihr Dommel Coursing am 27. und 28. September in Borkel & Schaft. Eine neue und sehr schöne Location. Man kann dort wunderbar mit den Hounds spazieren gehen und der Campingplatz ist geräumig mit guten Sanitäranlagen. Auch sehr schön war, dass man im Restaurant mit der ganzen Gruppe ein BBQ genießen konnte! Der Besitzer bereitete das Fleisch auf einem großen Grill zu und entlang der Wand stand ein großes Buffet mit verschiedenen Salaten, Saucen und Baguette. Super lecker und gut organisiert.
Schade nur, dass ein Teil des „Coursingfeldes“ erst eingesät war, sodass er nicht genutzt werden konnte, aber Simon schaffte es dennoch, einen schönen Parcours von ausreichender Länge und mit Herausforderungen zu legen.
Da Chenea die merkwürdige Angewohnheit entwickelt hat, das Hase zu belauern, beschlossen wir, sie mit einem anderen Hound laufen zu lassen. Das klappte prima mit Sloughi Azra von Els Siebel. Sie musste allerdings sofort starten, sonst kam sie nicht mehr an die Reihe. Hoffentlich wird sie es jetzt weiterhin gut machen.
Leider hatten sich wieder nur Charlaigne und Crumbaugh angemeldet. Ich fand es total spannend, denn Charlaigne schnitt natürlich wieder ab, aber zum Glück ging alles gut und sie kam unversehrt vom Feld.
Am Donnerstag, den 2. Oktober, machten wir uns wieder mit dem Wohnwagen auf den Weg nach Welzheim, im Süden Deutschlands, um an der Deerhound Jahresausstellung teilzunehmen. Mit einer Übernachtung unterwegs kamen wir am Freitagnachmittag dort an. Damals war es noch trocken! Leider blieben die Wettergötter nicht auf unserer Seite, und schon bald wurde alles zu einem großen Schlammchaos.
Am Samstag also die Schau. Es waren 34 Deerhounds gemeldet, 5 haben gefehlt, für Richterin Ali Morton von der Cotherstone-Kennel aus Schottland. Eine Richterin nach meinem Geschmack! Sie vergab 3 x Vielversprechend, 6 x Vorzüglich, 18 x Sehr Gut (immer noch zu viele) und 2 x ein G (es hätten ruhig mehr sein können).
Chenea wurde Zweite in der Jugendklasse und Cephyr Fünfter. Cytaugh wurde Dritte von den drei Veteranen und Charlaigne Erste von den zwei Gebrauchshunden. Danach besiegte Charlaigne die offene Klasse und die Championklasse der Hündinnen und wurde zweitbeste Hündin hinter der Jugendhündin Lady Ness of Scottish Arrows von Lidia Pitek aus Polen.

Gebrauchshundklasse.

Links: Lidia Pitek (links) und Ali Morton mit Best Rüden Elton Pinehurst und Best Hündin sowie BOB Lady Ness of Scottish Arrows. Unten: dieselben Deerhounds in einem schönen Bild.

Am Sonntag fand das Coursing statt, aber leider waren von den nur 5 gemeldeten Hunden nur 3 anwesend. Sehr schade. Alyesha Under Sharp Hill von Gabriele Klenk wurde Erste, Crumbaugh Zweite und Charlaigne Dritte, erhielt jedoch den Titel „Schönheit und Leistung Jahressiegerin“, weil sie bei der Ausstellung ein Vorzüglich erhalten hatte und Alyesha ein Sehr Gut.

Charlaigne mit ihren gewonnenen Wanderpokalen für den besten Gebrauchshund: den Wanderpreis „Of the Scottish Highlands“ von Ruth Oess (links) und die „Quodlibet Drambui Trophy“ für Schönheit und Leistung Jahressiegerin von Gert Zekert.
Von den 21 Namen, die auf dem Wanderpokal „Of the Scottish Highlands“ aufgeklebt sind, stammen 7 von O’Cockaigne Hunden und dreimal steht mein Terichline Thistle darauf. Ziemlich schön!
Weil alles durchnässt, klamm und schmutzig war, sind wir am nächsten Tag gleich nach Hause gefahren.

Am 25. Oktober war es wieder Zeit für ein CC2000-Treffen. Fast 60 Hounds hatten sich angemeldet und viele übernachteten auch auf dem Campingplatz. Leider spielte das Wetter erneut nicht mit, und am Samstagnachmittag begann es so stark zu regnen, dass wir keine zweite Runde absolvieren konnten, ohne das ganze Gelände mit dem Quad kaputt zu fahren. Aber alle hatten trotzdem sehr viel Spaß, und abends haben wir mit etwa 24 Personen im Restaurant gemütlich gegrillt. Sehr schön!
Noch ein paar nette Videos von dem, was bei CC2000 so alles passiert.
Crumbaugh läuft zusammen mit Tico und Ophra, den Galgos von Desiree und Roel.
Unsere letzte Veranstaltung des Jahres war das Coursing in Ravels, Belgien, am 8. November. Wir sind doch wieder mit dem Wohnwagen gefahren, weil es am einfachsten ist mit allen Hunden und es auch etwas geselliger ist. Und wofür wir es schließlich auch tun! Die Hunde konnten alle ihre Beine vertreten und haben das Coursing-Saisonende ohne weitere Verletzungen erreicht.
Noch schnell das Weihnachtsfoto am 8. Dezember gemacht und danach alle in den Winterschlaf!

Es war ein bewegtes und arbeitsreiches Jahr mit vielen schönen Dingen, aber auch mit intensiver Trauer und vielen Sorgen. Hoffentlich wird das dieses Jahr etwas ausgeglichener. Auf jeden Fall stehen wieder viele schöne Dinge auf dem Plan!
Welpenfotos und -videos.
Seit dem letzten Update ist nun ein Jahr vergangen. Da es Probleme mit meiner Website gab und mein damaliger Provider mir nicht helfen konnte, habe ich gewechselt und habe nun jemanden in der Nähe, der meine Website überwacht, verwaltet und mir bei Problemen zur Seite steht. Ideal!
Aber inzwischen gibt es einiges zu berichten. Ich beginne mit einigen noch nicht veröffentlichten Welpenfotos und -videos, danach folgt der Rest.

Während dieser ersten schwierigen Zeit zeigte sich bereits, dass Charlaigne eine großartige Mutter war. Sie war Tag und Nacht bei ihren Welpen und kümmerte sich rührend um sie.

Wie es sich für einen Deerhound gehört, war der Geschlechtsunterschied schon kurz nach der Geburt deutlich zu erkennen. Die Rüden waren echte Rüden und die Hündinnen echte Hündinnen.






Die Welpen gingen mit 4½ Wochen zum ersten Mal nach draußen. Onkel Crumbaugh findet das auch sehr interessant!


Da sie langsam aus der Wurfkiste herauswachsen, haben wir eine Welpenhöhle eingerichtet. Hier sind sie 7 Wochen alt.
Die Welpenhöhle war ein großer Erfolg. Drei Etagen und ein großes separates Bett. Zunächst mussten sie klettern, aber schon bald sprangen sie von einem Bett zum anderen. Sie lernten sehr schnell, wie sie ihren Körper und insbesondere ihre Pfoten einsetzen mussten!



Sie liebten es, auf den Liegen im Freien zu liegen, und wir mussten sie nur gelegentlich hereinholen, wenn es wirklich zu kalt wurde. Selbst wenn sie vom Regen nass waren, blieben sie draußen liegen! Das waren wirklich robuste Welpen!






Hier sind die Welpen 8 Wochen alt und plötzlich liegt Schnee!
Die Welpen lieben es, über das gesamte Gelände zu toben.

Sie war auch wie ein Spielzeughündchen!
Unsere Cephyr, 9½ Wochen alt.



Urgroßvater Nimloth Brandir mochte die Welpen sehr, aber sie gingen nicht besonders vorsichtig mit dem alten Mann um. Glücklicherweise konnte er sie noch beherrschen.





Die Bank wurde ebenfalls schnell entdeckt und beschlagnahmt.
Manchmal ist es ein bisschen beängstigend, aber sie lernen viel dabei und werden sehr selbstbewusst.


Cree und Cuillin, beiden 15½ Wochen alt.
Cwtch, Corwyn, Cygnor, Cree und Cuillin sind alle ins Ausland gegangen. Deshalb sind sie so lange geblieben. Cree und Cuillin mussten bis nach Serbien reisen, und Caelen James konnte bis nach Slowenien mitfahren. Cwtch ging nach Frankreich und Gygnor und Corwyn nach Belgien. Sie sind alle in einem kleinen Paradies gelandet.


Und dann waren nur noch Cephyr (r) und Chenea (l) hier.


Chenea, 15 Wochen alt. Da sich niemand für Chenea interessierte, ist sie auch bei uns geblieben.
Und noch ein paar Standbilder von ihnen, als sie 12 Wochen alt waren.










Altes Leben – Neues Leben.

Altes Leben.
Unser Brandir ist immer noch stark. Natürlich wird er jeden Tag älter, aber es geht so langsam, dass es fast nicht bemerkt wird. Er läuft immer noch gut, isst gut, steht immer noch mehrmals am Tag auf, springt immer noch ins Auto (manchmal läuft es nicht mehr ganz glatt) und ist fröhlich und glücklich. Er geht immer noch jede Woche zur Hydrotherapie bei Corinne Somers in Rucphen und einmal alle 3 Wochen bekommt er Akupunktur und verschiedene chinesische Kräutermischungen von Victoire Koperberg-Weijers (Acuvet).
Hier liegt er in der späten Nachmittagssonne, die schönen Farben stehen für sein buntes Leben.
Aber das Leben geht weiter, und so brachen wir am 6. August nach Hermannsburg auf, wo wir ein paar schöne, aber warme Tage mit Sonja verbrachten. Sonja hatte wirklich nicht damit gerechnet, Brandir wiederzusehen und hatte sich bereits in Tüttleben von ihm verabschiedet. Ihr seht also, die Wunder sind noch nicht aus der Welt!!
Am Mittwoch machten wir einen schönen Spaziergang an den Seen, wo Brandir als junger Deerhound zusammen mit seiner Schwester Bernice so viel Spaß hatte. Ich weiß nicht, ob er es bemerkt hat, aber wie durch ein Wunder ist er sogar ins Wasser gegangen, was er nie tut!

Von Sonja ging es weiter nach Göhlsdorf, wo wir uns seit vielen Jahren um das Coursing kümmern dürfen. Leider gab es dieses Jahr keine Ausstllung, da es die gleiche Wochenende wie die Ausstellung in Donaueschingen . Sehr seltsam, weil es etwa 700 Kilometer voneinander entfernt ist, so dass sie nicht viel Konkurrenz voneinander haben!! Etwas mehr als 80 Windhunde waren für das Coursing gemeldet worden, davon 10 Deerhounds. Der parcour war wegen des warmen Wetters nicht allzu lang, aber zum Glück wehte eine schöne Brise, so dass es für die Hunde machbar war. Charlaigne lief nicht gut und wurde Achter, Crumbaugh Sechster und wie durch ein Wunder Cranston Argyll Dritter!
Es war wieder ein sehr angenehmes und sportliches Wochenende.

Am Freitag, dem 23. August, fuhren wir zum ersten Mal seit 13 oder 14 Jahren nach Leek. Wir hatten den „Landgoedcamping Nienoord“ reserviert, der gleich um die Ecke vom Coursinggelände liegt. Das Problem ist, dass man auf dem Coursinggelände nicht mehr campen darf, auch nicht die Mitarbeiter und der Vorstand, so dass man am Tag auf dem Parkplatz stehen oder parken oder zu einem Campingplatz hin und her fahren muss. So hatten wir uns diesen nahegelegenen Campingplatz ausgesucht, der auch gut zu Fuß durch den Wald zu erreichen war, so dass ich nach dem coursing gut mit den Hunden zurück zum Campingplatz spazieren gehen konnte. Ideal!

Die Atmosphäre und das Gesamterlebnis von Nienoord sind nicht mehr da. Alles hat sich verändert; die Umgebung, die Menschen, das Gelände. Früher gab es auf dem Coursingfeld immer gigantische Schlammpfützen, die die spektakulärsten Bilder ergaben, aber jetzt war das Gelände trockengelegt und es war keine Pfütze mehr zu finden. Sehr langweilig! Aber die Hunde hatten gut gelaufen, es gab eine schöne parcour und es war gut geführt.
Das Ärgerliche war, dass Cranston und Crumbaugh zusammenliefen und sich am Ende des parcour gegenseitig an die Gurgel gingen. Cranston hat ein Problem mit Crumbaugh, während Crumbaugh nichts Böses daran hat, aber als Cranston ihn verletzt, lässt er den Käse nicht von sein Brot fressen. Cranston wird also von nun an nur noch Trainingsläufe und Testläufe absolvieren, um einen Kampf zu vermeiden.
Crumbaugh war wie üblich der erste der drei.
Neues Leben?
Kurz darauf wurde Charlaigne läufig, aber der Rüde, den ich ursprünglich ausgewählt hatte, war nicht mehr verfügbar, so dass ich zu seinem Vater gehen musste. Eigentlich gar nicht so schlecht, da er schon 7 Jahre alt ist, wunderschöne Nachkommen hat und bei der Nutzungsdauer gut abschneidet. Er ist auch nur in Bezug auf Faktor VII, Herz und DEPOH gut.
Nach einigem Hin und Her beim Schreiben, Progesterontests, brach ich am Mittwochmorgen, dem 11. September, nach Horley in England auf, wo wir im Laufe des Nachmittags das „Date“ mit Hyndsight Endlessflight hatten.

Nach einem langen Tag landete ich gegen sieben Uhr wieder im „The Black Horse Inn“ in der Nähe von Maidstone. Was für ein schönes, gemütliches Pub das ist! Hunde sind da herzlich willkommen und werden wirklich berücksichtigt. Diesmal hatte ich Charlaigne im Zimmer gelassen, bevor es richtig ‚gemütlich‘ werden würde!



Prinzipiell würde ich am Donnerstag wieder hinfahren und ich hatte eine schöne Route entlang des ‚Hever Castle‘ geplant, wo zufällig auch ein ‚Handwerksmarkt‘ stattfand. Man konnte wunderbar um den See und in den schönen Gärten spazieren gehen und es gab sehr schöne und lustige Objekte an den vielen Ständen von Handwerkern zu bewundern. Aber auf dem Weg zur Burg bekam ich einen Anruf von Hector Heathcote, dass er auf der Isle of Wight gestrandet sei und dass es heute Abend sehr spät sein könnte, bis er nach Hause komme. Wenn ich morgen könnte. Nein, das war nicht möglich, da mein Zug ausgebucht war und ich bis Freitagabend wieder zu Hause sein musste. Hoffen wir nun, dass alles gut gegangen ist und ein schöner Wurf geboren wird.







Ein bisschen schwer zu tragen, aber diese überlebensgroßen Hasen aus Maschendraht haben viel Spaß gemacht. Am Ende durfte der richtige Hase aus Blech mit nach Hause.




Wir verbrachten mehr als 3 Stunden in den Gärten und zwischen den Ständen im Hever Castle, ein wirklich schöner Ort, um einen Nachmittag zu verbringen.

Das Haus neben dem Black Horse Inn heißt Turnham Friars und befindet sich weitestgehend noch im Originalzustand. Die meisten Fenster sind noch aus Buntglas und sogar mit allen möglichen Bildern. Diese Fenster sind Juwelen!!



Auf der Rückfahrt wurde dieser schöne Oldtimer neben mir am französischen Zoll des Eurotunnels geparkt.


Am 5. Oktober hielt OWRV ‚t Haasje seine Vereinsmeisterschaften ab. Cranston machte ein Training und Crumbaugh und Charlaigne das Wettkampf. Wie üblich gewann Crumbaugh und wurde von Alisha Frijters mit der Kamera festgehalten.

Und dann war es der 9. Oktober, ein Tag mit zwei Extremen.
Als erstes am Morgen ging ich mit Charlaigne in die Klinik, um einen Ultraschall zu machen. Bald kamen die Welpen in Sicht. Nach mehrmaligem Zählen kam der Arzt auf 9 Embryonen, von denen 1 einen Herzschlag hatte, aber etwas seltsam aussah. Wir müssen also abwarten und sehen, ob sich das als etwas herausstellt. Aber immerhin ist Charlaigne schwanger und hoffen wir nun, dass alles gut geht.

Ich hatte einen Termin mit Victoire für den Nachmittag. Sie behandelt Brandir seit Jahren mit Akupunktur und seit seiner Diagnose Leberkrebs am 21. Juni (vor 16 Wochen!!) auch mit chinesischen Kräutern.
Zusammen mit der Hydrotherapie, die er ebenfalls seit 2 Jahren mit Corinne macht, haben ihn diese Therapien am Laufen gehalten. Aber….. Jetzt ist sein Körper wirklich erschöpft. Brandir ist etwas kurzatmig und hat Schmerzen, ihm ist gelegentlich übel und er fühlt sich nicht gut. Victoire war auch sehr besorgt und wir haben uns darauf geeinigt, dass wir Brandir in sehr naher Zukunft Ruhe gönnen werden. Wann ist noch nicht bekannt, aber es ist eine Frage von Tagen.
Am Ende des Nachmittags gab es noch eine Flasche Sekt, an Simons Geburtstag, die Welpen und an Brandir.

Die letzten sechs Monate.
Nach dem letzten Update im Januar haben wir einiges erlebt. Zu Beginn hatte Charlaigne eine Einladung zur Dog of the Year Show erhalten, also packten wir am 24. Februar nach Dordrecht, um eine runde in der Ring zu rennen und dann schnell nach Hause zu gehen. Kein Erfolg.

Da ich nicht zu eilig hin und her fahren wollte, hatten wir ein Inn in Whitney gebucht, Bird in Hand. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir zuerst einen schönen Spaziergang und tauchten dann in den äußerst stimmungsvollen Pub ein, um ein leckeres Pint Bitter und ein leckeres Essen zu genießen.
Am nächsten Morgen, während des Morgenspaziergangs, als wir um die Kurve kamen, wurden wir von einem Damwild überrascht. Zuerst sahen sich das Reh und Charlaigne erstaunt an und reagierten dann; das Reh rannte vor uns her, blieb aber jedes Mal stehen, um zurückzublicken. Das machte Charlaigne nur noch verrückter und ich konnte sie kaum halten. Daher das schlechte Bild! Der Rest der Wanderung war nicht gerade entspannt.


Nach dem Frühstück brachen wir in aller Ruhe auf. Unterwegs machten wir einen schönen Spaziergang in einem sehr ausgebeulten Bereich ohne Leine und einem Naturgarten und fuhren dann über eine schöne Abkürzung nach Birmingham.
Sonntag Crufts-Tag. Unser Richter war Bryan Doak von den Rosslyn Deerhounds. Er war eindeutig auf der Suche nach dem schwereren Typ Deerhound, dachte aber dennoch, dass Charlaigne gut genug für einen fünften Platz von 11 Hündinnen in der Offenen Klasse war. Nicht so schlecht.
Wir fuhren am frühen Montagmorgen nach Hause, aber alles in allem waren wir mehr als 10 Stunden unterwegs, bevor wir nach Hause kamen. Bei der nächsten Reise werden wir es anders machen.

Am 28. März kam Sonja für ein paar Tage zu uns und ging dann zur Deerhound Jahresausstellung nach Köln. Als Richterin hatten wir Brit Schöne-Brodwall aus Norwegen. Insgesamt wurden 51 Deerhounds gemeldet, von denen nur 15 Rüden! Ich hatte Cytaugh in der Veteranenklasse gemeldet und von 5 alten Damen wurde sie Dritte. Charlaigne war in der Gebrauchshundklasse und wurde hinter einen Hund gesetzt, den ich selbst nicht haben wollte. Um es gelinde auszudrücken, es war sehr seltsam.

Am 18. April reisten Charlaigne und ich nach England zur jährlichen Breed Show, die in Broughton stattfand. Das Forest Pines Hotel ist ein wunderschöner Ort mit einem gigantischen Golfplatz, auf dem Sie schöne Spaziergänge unternehmen können. Das einzige Problem ist, dass es voller Eichhörnchen ist, die an die Leute gewöhnt sind, und so bleiben Sie einfach an Ort und Stelle, wenn Sie sich ihnen nähern. Es hüpfte auch ein großer Hase herum, was natürlich eine ziemliche Herausforderung war!


Am Freitag vor der eigentlichen Breed Show wurde die erste Deerhound Championship Show organisiert. Es wurden 58 Deerhounds für die Richterin Miss Mary Ann Stuart vom Ollandsheart-Zwinger gemeldet. Charlaigne wurde Fünfte in der Open Bitch. Bester Rüde und BIS wurde Fritzens the Muthaiga Club von Björn Fritz und Klaus Krüger, präsentiert von Hector Heathcote, und beste Hündin war Packway Smackfarthing von Vanessa Lucas.
Am Samstag hatten wir Clare Drew als Richterin. Sie wuchs unter den Lealla Deerhounds ihrer Eltern Tony und Mary Churchill auf. Insgesamt wurden 77 Deerhounds gemeldet, davon 24 Rüden und 53 Hündinnen. Charlaigne wurde Dritte in ihrer Klasse. Bester Rüde und BIS war Ormanstar Dark Shadow von Sam Taylor und Beste Hündin war erneut Packway Smackfarthing von Vanessa Lucas.
Nach der Championparade, die leider nicht mehr das hat, was sie früher so schön gemacht hat, eine echte Dudelsackspieler, richtete Sue Spring-Arnold am Sonntag die verschiedenen Sonderklassen. Charlaigne wurde in der Kategorie Special Coursing/Lure Chasing gemeldet und wurde Dritte, in der Special Bred By Exhibitor wurde sie nicht platziert.


Mein Dank geht an Mark Cannon für die schönen Fotos!
Nach einem schönen und angenehmen Wochenende sind wir am Montag nach Folkestone aufgebrochen. Aber dieses Mal hatten wir ein Zimmer im „Black Horse“ in der Nähe von Maidstone gebucht. Es sah aus wie ein kleiner Ferienort und die Wohnungen waren über das abschüssige Gelände verteilt. Ein schönes, geräumiges Zimmer mit allem Drum und Dran und schön und sauber. Der Pub war sehr gemütlich und als ich dort ankam, war er komplett voll.
Nach einem schönen Spaziergang in der schönen Umgebung ging es zurück und zum Glück war es etwas ruhiger, so dass ich ein sehr schönes Abendessen mit Charlaigne genießen konnte. Sehr empfehlenswert dieses Gasthaus.




Auch in diesem Jahr wurden wir gebeten, uns um das Coursing in Tüttleben zu kümmern. Da auch die Saluki Jahresausstellung stattfand, wurden viele Windhunde gemeldet und das Coursing auf zwei Tage verteilt. Wir sind am 15. Mai losgefahren, um am 16. mit einer Übernachtung in Tüttleben anzukommen, so dass die Männer den ganzen Freitag Zeit hatten, um einen schönen Kurs zu legen.
Am 29. Juli 2012 holten Sonja und ich, Nimloth Brandir und seine Schwester Bernice von Jill und Toby Smith in England ab und ein paar Tage später machten wir uns wieder auf den Weg richtung Tüttleben. Es war Brandirs erste Reise nach Tüttleben! Jetzt feierte er hier am Freitag seinen 12. Geburtstag!!



Nimloth Brandir, als Welpe mit Schwester Bernice und 12 Jahre alt!
Cranston, Crumbaugh und Charlaigne waren noch nie in Tüttleben gewesen und fanden es sehr interessant, als die Männer die Coursing-Strecke auf der anderen Straßenseite erklärten.

Am Samstag hatten wir die CAC-Show, bei der Charlaigne das CAC bekam, aber nicht gut genug für BOB war, weil sie etwas steif war. Am Sonntag durften die Jugendlichen endlich laufen. Charlaigne lief mit Alyesha Under Sharp Hill von Gabriela Klenk. Irgendwie machte sie einen Fehltritt, der sie zu einem ziemlichen Sturz brachte. Sie erholte sich ziemlich schnell und nahm erneut die Verfolgung auf.
Crumbaugh lief mit Islays Quarterback Jim. Als der Hase nach einigen hundert Metern aufgrund eines technischen Defekts zum Stillstand kam und Crumbaugh (unten weiß) sich dem Hasen auf dem zweiten Platz anschloss, überlegte Jim nicht lange, bevor er sich auf Crumbaugh stürzte, was zu einer heftigen Schlägerei führte.
Auf dem Link unten können Sie Crumbaughs überraschte Reaktion deutlich sehen, aber er lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und geht zum Konterangriff. Hoffentlich hat das keine bösen Folgen für Crumbaugh.
Cranston lief alleine, aber auch seine Technik lief nicht reibungslos und er hatte einen gestörten Parcours, der ihn viel Energie kostete.
Aber natürlich haben wir wegen der Schlägerei zwischen Jim und Crumbaugh, sie nicht mehr zusammen laufen lassen und sie wurden aus dem wetbewerb genommen, wodurch Cranston ein Erster Platz bekam!

Um den 24. Mai 1984 brachten Meta Melser und ihre Tochter Jaqueline zwei Deerhound-Welpen mit; Argyll Bryan aus dem Market Garden und Aragorn aus dem Market Garden. Dies waren unsere ersten Deerhounds, nachdem wir 1979 unseren ersten Irish Wolfhound bekommen hatten.
Wir haben also seit 40 Jahren Deerhounds und sie haben uns überall hingebracht, wo wir heute sind.
Sie haben unser Leben mit der Show- und Coursing-Welt bereichert, in der wir damals schnell aktiv wurden und es auch heute noch sind.
Was sind das für entzückende Geschöpfe, diese Deerhounds, und das ist es wirklich; einmal Deerhound – immer Deerhound!!

Am 26. Mai hatten wir eine Ausstellung in Wieze, wo Charlaigne unter der Richterin Doris Getzinger ihr letztes benötigtes CAC für die belgische Meisterschaft erhielt und unter Johan Wulteputte bester Arbeitshund wurde.
Zwei Wochen später wurde sie bei der Freiluftausstellung in Geldrop wieder BOB und dank André van den Broek Zweite in der Gruppe.
Und dann gibt es schlechte und gute Nachrichten.


Am 21. Juni hatte Brandir einen Ultraschall, um zu sehen, warum er nicht mehr essen wollte und ihm übel wurde. Es stellte sich heraus, dass es in seiner Leber Metastasen gibt, die höchstwahrscheinlich ein Hämangiosarkom sind. Auch seine Milz ist vergrößert.
Bisher läuft alles gut, er frisst gut und geht immer noch bei jedem Spaziergang mit uns, aber wir haben nur noch wenige Wochen, um ihn zu genießen und es ihm so angenehm wie möglich zu machen.

Die gute Nachricht ist, dass wir auf einen Wurf von Charlaigne hoffen. Wenn alles gut geht, erwarten wir die Welpen Mitte November (hoffentlich kein anderes Fussbalteam). Daumen!!
Top oder nicht?

Im vergangenen Jahr wurde Charlaigne O’Cockaigne auf 7 niederländischen und 5 ausländischen Ausstellungen ausgebracht, wobei die Anzahl der teilnehmenden Deerhounds zwischen 2 und 38 variierte.
Auf jeder holländischen Ausstellung (7) wurde Charlaigne Rassebeste und nur auf zwei dänischen Ausstellungen wurde sie 2. und 3. beste Hündin. Außerdem war sie Best in Show bei zwei ausländischen Windhundausstellungen und 2. in der Gruppenwertung bei der Winner- und der Weihnachtsausstellung.
Sie hat also einen sehr guten Job gemacht. Wenn wir uns nun die Top-Listen des Vorstands, des WOW-Wettbewerbs und auf der Website von Windhondeninfo.nl, die von Ron Moerkerken gepflegt wird, ansehen, sehen wir, dass beide ein unterschiedliches Punktesystem haben.
Als bester Windhund liegt Charlaigne mit 197 Punkten an der Spitze, an zweiter Stelle steht der italienische Windhund Fiefoerniek’s Falderie von Sandra und Lucien mit 182 Punkten aus 10 Ausstellungen.
Aber wenn wir uns den WOW-Wettbewerb ansehen, sehen wir, dass Falderie mit 240 Punkten an der Spitze steht und Charlaigne mit 225 Punkten auf einem schönen zweiten Platz.
Ist das nicht lustig, zwei „Top“-Listen!
Und was hält Charlaigne davon????
Es wird ihr Wowrst sein!!

Nur ein Update.
Nach meinem letzten Update im August stürzte mein Laptop ab und nach wochenlanger Abwesenheit bekam ich ihn zurück, aber dann funktionierte es nicht! Es stellte sich auch heraus, dass es fast nichts auf dem Backup gab, das erstellt worden war!! Alles weg! Wieder weggebracht und nach einem Monat wurde uns mitgeteilt, dass es leider nicht mehr repariert werden könne. Alles in allem dauerte es ein paar Monate, bis ich einen neuen bekam und dann stellte sich heraus, dass ich mich nicht mehr auf meiner Website anmelden konnte!!
Diese Woche ist es mir endlich gelungen und nun konnte ich da weitermachen, wo ich aufgehört habe. Aber wegen der vielen Aktualisierungen meiner Website habe ich die größten Probleme damit, eine Seite zu füllen, und es dauert ewig, bis sie mir gefällt. Und es ist immer noch nicht nach meinem Geschmack, aber ja, ich muss!
Fangen wir einfach am Anfang des letzten Jahres an.

Das erste Coursing des Jahres 2023 fand am 18. März am RONOstrand in Een statt. Da Cranston schwer verletzt war und Cytaugh überhaupt nicht in guter Verfassung war, ließ ich nur Crumbaugh und Charlaigne laufen. War eigentlich so entspannt, weil man mit diesem Paar schon alle Hände voll zu tun hat!

Charlaigne mit ihren schnellen Ohren.


Am darauffolgenden Wochenende, dem 25. März, hatten wir unseren CC2000 Coursing-Tag. Die Wettervorhersage war fantastisch, aber leider war sie am Tag selbst nicht ganz richtig. Der Regen fiel regelmäßig vom Himmel und zwar in solchen Mengen, dass alles zu einem großen Sumpf wurde. Am Ende des Tages, als alles aufgeräumt war, musste das Auto, das mit sämtlichem Coursing-Equipment beladen war, von einem Traktor aus dem Schlamm gezogen werden. Er war bis zu den Achsen im Schlamm versunken!
Aber die Leute, die sich angemeldet hatten, waren fast alle anwesend und hatten trotz des Wetters einen schönen Tag. Hoffentlich trauen sie sich beim nächsten Mal wieder!


Am 13. April bin ich nach Cumbernauld in Schottland aufgebrochen, um die Deerhound Breed Show zu besuchen. Dies ist immer ein wunderbares Wochenende mit netten Menschen und vielen Deerhounds, die ich wirklich genieße!


Letztes Jahr, Mitte Oktober, begann Brandir mit der Hydrotherapie. Jede Woche fahren wir nach Rucphen, wo Corinne Somers ihre Praxis hat. Da es eine deutliche Verbesserung der Stabilität gab, und wenn wir eine Woche übersprungen haben, einen Rückgang, tun wir dies jede Woche so weit wie möglich. Er weiß jetzt genau, wie die Reihenfolge der Behandlungen ist; Zuerst massieren und evtl. etwas manipulieren und dann ab in die Badewanne, um dann 4 x 5 Minuten zu „schwimmen“. Aber… Von einem alten Deerhound kann man viel verlangen, solange es eine Gegenleistung gibt, all das geht nicht ohne Käsestücke!

Am 10. Mai brachen wir nach Schweden auf, wo ich in Hässleholm den Dreizehnten richten musste. Dann ging es zurück nach Dänemark, wo am 19. die Windhundschau in Vejen und am 21. die Euro-Dogshow in Herning stattfand. Charlaigne zeigte sich gut, wurde 2. und 3. beste Hündin, kam aber nicht weiter.
Seinen 11. Geburtstag feierte Brandir am 17. Mai auf dem Campingplatz Flyvesandet in Dänemark. Wir hatten gehofft, dass wir wieder auf dem Watt laufen können, aber wegen des Sturms, der an den Tagen, an denen wir dort waren, tobte, stand das Wasser zu hoch. Sehr bedauerlich.
Ich habe ein paar Fotos und ein Video von Brandir gemacht, aber leider wurde mein Handy in einem schicken Restaurant gestohlen und ich habe alles verloren.

Ende Juni ging es zurück nach Schweden, diesmal zu den Coursing-Weltmeisterschaften in Kristianstad. Am Donnerstag, den 29. Juni, war die CSS-Klasse an der Reihe, für die Kirjojax Harris, Cranston und Crumbaugh gemeldet waren. Crumbaugh ging als Sieger hervor. Er darf sich nun CSS World Winner nennen.


Crumbaugh in Aktion

Am Sonntag durfte Charlaigne teilnehmen. Sie war nach ihrem Hitze nicht in Topform und verschwendete vorher zu viel Energie, also machte sie ein Chaos und beendete das coursing auf dem 14. von 22 Plätzen.
Von Kristianstad ging es über Göteborg mit der Fähre nach Frederikshaven in Dänemark, wo wir uns am Wochenende nach der WMC um ein Starterfeld für das Internationale Coursing in Nørresundby kümmern mussten. Am Samstag, den 8. Juli, fand die Windhundschau statt, bei der Charlaigne dänischer Champion und später am Tag BIS wurde. Richterin war Agneta Doverholt.
Am Sonntag das Coursing, für das nur Cytaugh, Cranston, Crumbaugh und Charlaigne gemeldet waren. Nach der ersten Umlauf lag Charlaigne auf dem ersten Platz, aber auch in der zweiten Umlauf vermasselte sie es und wurde Dritte! Ich hatte Cytaugh nach der ersten Umlauf wegen der Hitze zurückgezogen.


Am 18. August fuhren wir nach Arnheim, wo an diesem Wochenende das Deerhound Clubmatch und die Sighthound Show stattfinden sollten. Am Samstag wurde die Clubschau mit 23 Deerhounds für Richterin Carina Ekwall aus Schweden angemeldet. Charlaigne wurde wieder BOB und auch am Sonntag mit nur 8 anwesenden Deerhounds wurde sie unter Richter Kay Sneath aus Australien BOB. Cytaugh wurde an beiden Tagen Best Working Dog und am Sonntag bekam sie auch das Reserve CAC!
Von Arnheim ging es nach Göhlsdorf, Ostdeutschland, wo am Samstag ein Nationales Leistungscoursing (zur Verfügung gestellt von CC2000) und am Sonntag die Jahresausstellung der Deerhounds stattfand.
Es waren 2 Rüden und 12 Hündinnen für das Coursing gemeldet. Für die zweite Runde waren noch 11 übrig und Charlaigne lag auf Geteilter zweiter Platz und Crumbaugh auf Geteilter 3. Platz. Aber Crumbaugh machte ein Chaos und beendete das Coursing auf dem 6. Platz und Charlaigne auf dem 3. Platz.

25 Deerhounds wurden für die Jahresaustellung angemeldet. Der Richter war Pascal Thiery aus Frankreich. Cytaugh erhielt das Reserve-CAC aus der Working Dog-Klasse und Charlaigne wurde BOB und später am Tag BIS!
Aber genau wie ihre Mutter in 2018, gewann Charlaigne auch die „Quodlibet Drambui Trophy“ für die Kombination aus Schönheit und Leistung!
Anfang letzten Jahres erhielt ein amerikanischer Schriftsteller einen Anruf für ein Foto eines alten Deerhounds. Nun, davon habe ich genug!! Nach der Bearbeitung eines Weihnachtsfotos mit u.a. Amy, schickte ich es an die Autorin, Sky Blaine, und sie war sehr aufgeregt!
Anfang September flog Simon beruflich nach Amerika und kam mit den drei Büchern zurück! Amys altes Gesicht ist auf dem Cover des dritten und letzten Buches der Serie zu sehen.
Es ist eine fantastische Geschichte und Sie werden sich beim Lesen nicht langweilen, sehr zu empfehlen!

Ende September fuhren wir in die Bretagne, wo Henriëtte ein gemütliches, kleines Ferienhaus hat. Wir konnten den Wohnwagen direkt auf dem Grundstück in ihrer Nähe parken und die Hunde hatten viel Platz zum Toben und Spielen auf der großen Wiese. Es ist eine wunderschöne Gegend und es gibt viele schöne Orte zum Wandern und gemütliche Dörfer zu besuchen. Der Mont Saint Michel ist auch um die Ecke und ist natürlich sehr schön zu erreichen.
Werfen Sie einen Blick auf ihre Website: www.lepetitcoincosy.com


Nachdem wir einige Arbeiten bei Henriëtte erledigt hatten, fuhren wir nach ein paar Tagen nach Gesves in Belgien zum Coursing, wo Simon richten musste und die Hunde trainiert werden konnten.


Am 14. Oktober veranstaltete der Deutsche Deerhound-Club seine Open Club Show in Wickrath. Die Richterin war Natalie Heathcote und da waren 38 !! Deerhounds gemeldet für sie. Charlaigne wurde wieder BOB.

Am nächsten Wochenende waren wir wieder bei RONOstrand. Es war Cytaughs letztes offizielles Coursing. Da es Cranston schon lange nicht so gut geht und deshalb nicht coursing machen darf, waren nur Charlaigne, Cytaugh und Crumbaugh gemeldet. Und was zu erwarten war, passierte, Cytaugh musste in der zweiten Umlauf alleine laufen, das gefiel ihr wirklich nicht, also lief sie nicht. Sie beendete ihre Coursing-Karriere mit einer ‚Abweisung für den Tag‘!!
Charlaigne gewann und erhielt das CACNL, mit dem sie nun niederländische Meisterin für Schönheit und Leistung ist. Sie ist der dritte O’Cockaigne Deerhound (und sie sind die einzigen drei), der diesen schönen Titel trägt.

Am Freitag, den 24. und Sonntag, den 26. November fand in Leeuwarden der Fryslân Cup und der Winner statt. Wir hatten für ein verlängertes Wochenende ein Haus in Appelscha gemietet, damit ich nicht doppelt so weit rauf und runter fahren musste. Am Freitag hatten wir Rob Douma als Richter und er hatte 5 Deerhounds zu richten. Charlaigne wurde BOB und wurde in die Gruppe aufgenommen, kam aber nicht weiter.
Am Sonntag hatten wir den Richter Jose Miguel Doval Sanchez aus Spanien und er hatte 7 Deerhounds zu richten. Er richtete auch im Ehrenring
Charlaigne war wieder BOB und im Ehrenring wurde sie schließlich 2.!
Und dann die letzte Veranstaltung des Jahres; die Weihnachtsshow in Gorinchem. André van den Broek richtete die 4 gemeldeten Deerhounds und machte Charlaigne BOB und im Ehrenring platzierte er sie auf dem zweiten Platz!!
Ich war so stolz auf mein kleines Mädchen! Die harte Arbeit an ihrem Selbstvertrauen im Ausstellungsring hat sich ausgezahlt. Sie liebt es jetzt, in die Show zu gehen, und das ist es, was es so lustig macht.
Für das nächste Jahr sind bereits einige aufregende, große Dinge geplant, wie z.B. die Crufts, die Breed Show in England und die Coursing-Weltmeisterschaft in Polen und viele lustige kleinere Veranstaltungen. Wir werden uns nicht langweilen!

RONOstrand und Ravels
Da wir uns seit einigen Jahren mit unserem CC2000-Team um einen der Gründe für das Herbst-Coursing auf Ronostrand kümmern, sind wir am Mittwoch, den 19. Oktober, nach Een aufgebrochen, einem sehr kleinen Dorf in der Nähe von Roden, nur in Drenthe. Es war herrliches Herbstwetter und wir beschlossen am Donnerstag, einen ausgiebigen Spaziergang in einem nahe gelegenen Freigelände zu machen. Ein Sprint wurde regelmäßig von den jungen Leuten gezogen und Cytaugh war auch ziemlich aktiv. Bis es schief ging. Das Zeug spielte am Ende einer Gasse und Cytaugh rannte von dieser Gruppe zu uns, drehte sich um und rannte mit voller Geschwindigkeit zurück, konnte Cranston aber nicht ausweichen und überschlug sich frontal in ihn. Sie glitt buchstäblich zusammen wie eine Mundharmonika. Wir dachten wirklich, sie würde tot umfallen, sie zog völlig schief weg und wirbelte herum. Zum Glück waren wir schnell nah dran und ich konnte sie einholen. Als sie sich etwas beruhigt hatte, konnte sie nicht mehr richtig auf ihrem rechten Vorderbein stehen, aber ansonsten stellte sich heraus, dass es nicht so schlimm war. Nachdem sie sich eine Weile beruhigt hatte, ging sie wieder gut und tat so, als wäre nichts gewesen.

Zurück im Wohnwagen habe ich sie gleich auf Traumeel und Novacam gelegt, aber am nächsten Tag war klar, dass sie einen heftigen Schlag erlitten hatte. Sie war steif und schmerzte trotz der Novacam ziemlich in Nacken, Schulter, Rippen und Lenden. Da sie am Sonntag für das Rennen gemeldet war, habe ich sie abgemeldet und gefragt, ob meine anderen drei zusammen laufen könnten. Zum Glück war das möglich.
Am Sonntagmorgen liefen sie in Kurs 1. Es war ein sehr spektakulärer Kurs, weil Cranston eine halbe Runde lang mit voller Geschwindigkeit zwischen der Bandbarriere und der großen Spielburg lief und gerade als wir dachten, er würde weitergehen und aussteigen, drehte er sich um und ging den gleichen halben Kreis zurück und ging dann wieder hinter dem Hasen her. Wir konnten nicht aufhören zu lachen! Wie konnte er es erfinden!
Am Nachmittag gingen sie auf dem langgestreckten schmalen Gelände, auf dem CC2000 operierten. Ich hatte erwartet, dass Cranston hier einen großen Schnitt machen würde, nicht bis zum Ende des Feldes rennen, sondern den Hasen auf halbem Weg treffen und dann direkt zum Ziel gehen würde. Aber wieder einmal erstaunte er uns, indem er perfekt verfolgte, sogar bis ganz nach hinten! Er hat für diesen Kurs die höchste Punktzahl von allen drei erhalten, was für ihn wirklich erstaunlich ist. Sie hatten das Spiel wieder genossen!
Glücklicherweise konnte ich für Cytaugh sehr schnell einen Termin beim Osteopathen vereinbaren. Erst dann wurde klar, was für einen Schlag sie gemacht hatte, fast ihr ganzer Körper schmerzte sehr, aber insbesondere ihr Hals, ihre rechte Schulter, ihre Rippen und ihr Lendenbereich brauchten mehrere Behandlungen, um sich zu erholen.
Zwei Wochen später, am 12. November, fand das Coursing im belgischen Ravels statt. Da das Wetter sehr schön werden würde, entschieden wir uns, trotz der Tatsache, dass es nur 36 Kilometer sind, mit dem Wohnwagen zu fahren. So gemütlich. Für die Hunde hatten wir die Betten mitgebracht, damit sie in der Sonne liegen konnten, und wir saßen in unserem T-Shirt und genossen die außergewöhnliche Temperatur. Aber sobald die Sonne hinter den Bäumen verschwand, wurde es richtig kalt und am Morgen war das Gras gefroren.
Auf Ronostrand hatte Crumbaugh überzeugend mit 12 Punkten Vorsprung vor Charlaigne gewonnen, nun war es Charlaigne, der mit 12 Punkten Vorsprung gegen Cranston gewann, weil Crumbaugh in der ersten Runde wirklich nicht gut lief. Im zweiten Durchgang lief er deutlich besser, aber Crumbaugh konnte das nicht wettmachen und wurde Dritter.
Dies war das letzte Coursing der Saison. Crumbaugh und Charlaigne sind echte Spitzenreiter und Cranston beeindruckt mit seiner enormen Kraft und Ausdauer, es ist eine wahre Freude zuzusehen. Hoffentlich bleibt es noch eine Weile so. Bei Cytaugh müssen wir nur abwarten, wie sie in die kommende Saison geht, denn jetzt lassen wir es einfach mit ihr angehen.
Wir wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest und ein gesundes und sportliches Jahr 2023!
Göhlsdorf, Heteren und Oude Pekela
Am 24. August war der Wohnwagen wieder sauber und ordentlich und wir fuhren nach Göhlsdorf bei Berlin. CC2000 wurde gebeten, das Coursing am Samstag durchzuführen und so war fast das gesamte Team anwesend. Am Donnerstag und Freitag liefen wir noch im T-Shirt in der strahlenden Sonne herum, aber für Samstag war sehr schlechtes Wetter vorhergesagt und wir konnten die Regenklamotten aus der Sommerpause holen. Zum Glück war es morgens nicht so schlimm und auch am Nachmittag, als die Deerhounds zum zweiten Mal liefen, war es noch trocken. Erst später am Tag goss es wie aus Kübeln und alle waren in kürzester Zeit klatschnass. Es waren 8 Deerhounds gemeldet, einschließlich meiner 4. Es war eine ziemliche Herausforderung, Cranston und Crumbaugh zum Start zu bringen, da der mindestens 100 Meter vom Eingang des Geländes entfernt war, normales Gehen liegt ihnen nicht in den Genen! Nach dem ersten Umlauf lag Charlaigne auf dem ersten und Cytaugh auf dem letzten Platz. Crumbaugh war Vierter und Cranston Sechster. Am Nachmittag lief Charlaigne mit Islay’s Rhiann von Silke Eichhorn und dies war ein sehr schöner course, die Damen w
aren gut aufeinander abgestimmt, aber Charlaigne hatte zu viel Energie verloren bevor sie anfing und dadurch hat sie ein paar Punkte verloren. Sie wurde Zweite, Crumbaugh Vierter, Cranston Sechster und Cytaugh Letzte.
Am Sonntag war die CAC-Ausstellung, für die ich nur Charlaigne gemeldet hatte. Nur drei Deerhounds wurden gemeldet; 1 Rüde in der Jugendklasse, 1 Hündin in der Jugendklasse und Charlaigne in der Zwischenklasse. Sie hat sich ordentlich gezeigt. Sie wurde BOB und am Ende des Nachmittags im Ehrenring unter die drei Besten gewählt, obwohl sie sich eigentlich nicht zeigen wollte! Mit diesen beiden Ergebnissen aus Coursing und Show erhielt sie den Titel Schönheit und Leistung! Sie macht es gut, mein kleines Mädchen.
Am darauffolgenden Wochenende waren wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Arnheim, denn am Samstag war Swifts Coursing und am Sonntag war der Jugend/Veteranen Tag der Windhunde in Heteren. Swifts Coursing verlief ohne Probleme – Maarten hatte einen schönen Parcours gelegt, auf dem auch die Deerhounds gut laufen konnten. Mein kompletter Vierer war wieder am Start und diesmal holte sich Crumbaugh den Sieg.

Charlaigne und Brandir waren für Sonntag gemeldet. Ich habe es wirklich genossen, noch einmal einen so alten, fitten Rüden zu zeigen, aber ich hatte ihm versprochen, dass dies wirklich seine letzte Ausstellung sein würde. Für die brandneue Barsoi-Richterin Sybiel Schroeder waren 5 Deerhounds gemeldet, aber leider waren nur 3 anwesend. Der junge Rüde, John Falstaff von Jan Scheer und Joke Groeneveld, Charlaigne und Brandir. Charlaigne wurde Bester Junghund und Brandir war logischerweise Bester Veteran. Am frühen Nachmittag waren alle Körungen fertig und wir mussten im Ehrenring erscheinen. Zu meiner Überraschung wählte Sybiel Charlaigne zum besten jungen Hund des Tages und als Brandir um den besten Veteranen kämpfen musste, gewann er auch!! Leon Scholten richtete diese Gruppe und fand Brandir so gut für sein Alter. Und das ist er auch ! Ich war so stolz auf ihn!!!
Und dann …… am 17. September gab es endlich nach 26 Jahren ein niederländisches Meisterschafts-Coursing für die Deerhounds!!!!!
Am 26. Oktober 1996 wurde auf RONOstrand das erste NKC in Een organisiert, auch der erste Wettbewerb da, den das derzeitige WvCNL ausrichtete. Wir hatten 6 Deerhounds zusammen damit der Titel vergeben werden konnte. Bisher war es üblich, dass die Teilnehmer die Einteilung selbst vornahmen, damit man schöne gleichwertige Läufe sehen konnte. Wir hatten erwartet, dass dies auch bei den niederländischen Nationalmeisterschaften möglich sein würde, aber leider entschied das Kommitee, dass sie die Einteilung vornehmen würden – wir stimmten dem nicht zu, weil die Rüden von Dick und Wil Bults und Jacqueline de Kok so aggressives Verhalten am Ziel zeigten , dass die Familie Hawkins und wir uns gezwungen sahen, unsere Hunde zurückzuziehen. Wir wollten auf keinen Fall, dass unsere Hunde zum Gegenstand eines Kampfes werden! Also haben wir unsere Deerhounds zurückgezogen mit der Folge, dass kein Titel vergeben werden konnte. Tja, dann tanzten die Puppen!!!!
Dick, Wil und Jacqueline dachten anders über Aggression am Ziel, sie dachten, das sei normal, also liefen die beiden aggressiven Hunde an diesem Tag ihre Runde und die Leute sorgten dafür, dass etwa acht Männer bereit standen, die Köter nach dem Lauf einzufangen. Was für ein Schauspiel, ich würde mich schämen!!!
Wie auch immer, zum Glück haben sich die Vorschriften sowohl national als auch international endlich zum Besseren geändert, so dass solch aggressives Verhalten eine Disqualifikation zur Folge hat. Wir sehen kaum noch aggressives Verhalten am Ziel, bei keiner Rasse. Gott sei Dank!

Dieses Jahr, am 17. September, waren 61 Windhunde gemeldet und 8 Richter mussten für das Coursing der niederländischen Meisterschaft in Oude Pekela erscheinen. Jeder Hund wird von 6 verschiedenen Richtern gerichtet und es ist immer ein Rätsel, die richtigen Richter zur richtigen Zeit im Feld zu haben, da sie oft selbst Hunde am Start haben. Vor einigen Jahren wurden die niederländischen Vorschriften bezüglich der Nummern, die bei einem NK am Start erscheinen müssen, angepasst. Man erkannte, dass es für eine Reihe von Rassen niemals eine nationale Meisterschaft nach dem alten Regelement geben würde. Also statt 6 müssen nur noch 4 am Start erscheinen und das hat dieses Jahr erstmals bei den Deerhounds geklappt!!
Sie waren alle vier meine Hunde, aber ich kann nichts dafür, und der Wettkampf war nicht geringer. Die drei Youngsters sind alle sehr fanatisch , so dass sich schöne Läufe ergeben. Die enorme Wucht, mit der Cranston über das Feld donnert, das Zusammenspiel von Crumbaugh und Charlaigne und die zur Schau gestellte Intelligenz von Cytaugh (sie war nach ihrer Hitze wieder komplett zurück) machen es zu einem echten Vergnügen. In der ersten Runde lief Cytaugh mit Crumbaugh, keine so gute Kombination. Cytaugh schneidet sehr viel ab und denkt nur nach, während Crumbaugh fleißig hinter dem Hasen her ist. Cranston und Charlaigne passen auch nicht gut zusammen, weil Cranston auch viel abkürzt, aber auch enorme Stärke und Geschicklichkeit zeigt. Nach dem ersten Umlauf hatten Crumbaugh und Charlaigne beide 257 Punkte, Cytaugh 252 und Cranston 248.
Am Nachmittag liefen Cytaugh und Cranston zuerst , eine schöne Kombination für den Hasenzieher! Der eine schneidet noch mehr ab als der andere und dann ist es sehr schweirig um mit dem Hasen vor den Hunde zu bleiben. Crumbaugh und Charlaigne hingegen zeigten ein tolles Zusammenspiel, schön anzusehen! Doch Charlaigne musste sich ihrem Bruder geschlagen geben, mit zwei Punkten weniger ging sie vom Feld. Und damit wurde Crumbaugh der erste niederländische Deerhound mit dem Titel Niederländischer Coursing Champion!!
Tour durch Schweden und Dänemark
Am 23. Juli brachen wir wieder Richtung Norden auf. Die erste Nacht standen wir auf dem Campingplatz zwischen Bremen und Hamburg, immer schön aufzuwachen mit einer Herde Damwild im Vorgarten. Von hier aus fuhren wir weiter zu einem Campingplatz in Schweden, wo wir zwei Nächte bleiben würden. Aber bei der Ankunft waren wir erstaunt, es sah aus wie eine Müllhalde alter Wohnwagen mit durchhängenden und kaputten Markisen. Die Leute, die herumliefen, sahen auch nicht sehr nach Campern aus. Zu Beginn des Abends tauchten einige Katzen auf und setzten sich kühn in die Nähe, um die Hunde zu beobachten, und ein paar große Igel watschelten auf der anderen Seite des Weges vorbei. Das war natürlich sehr aufregend für die Hunde, aber sehr schwierig für uns und am Ende entschieden wir uns, zusammen im Wohnwagen zu bleiben. Teilweise aus diesem Grund fuhren wir am nächsten Tag zum nächsten Campingplatz, wo wir drei Tage bleiben würden. Dies war ein sehr weitläufiger Campingplatz an einem schönen großen Wald, in dem man stundenlang spazieren gehen konnte, der aber auch von Zecken befallen war. Obwohl die Hunde dagegen behandelt wurden, habe ich jeden Tag Dutzende Zecken von ihnen gezupft! Am letzten Abend wurden wir mit „goldenen Bäumen“ verwöhnt, einem sehr spektakulären Ereignis.
Am 28. Juli fuhren wir nach Västerås, wo am Freitag und Samstag die Skokloster Summer Show und am Sonntag die Swedish Deerhound Club Show stattfanden. Der Campingplatz, auf dem wir landeten, war 20 Autominuten vom Ausstellungsgelände entfernt und hatte einen anständigen Outlet-Bereich. Leider liefen hier ziemlich viele Hasen herum, was wiederum viel Aufmerksamkeit erforderte! Für Freitag habe ich Charlaigne nur in der Zwischenklasse für den Richter Vlastislav Vojtek aus Slowenien gemeldet, sie war die einzige in dieser Klasse, hat ein Vorzüglich bekommen und musste für Beste Hündin zurückkommen. Zu meiner großen Überraschung wurde sie zweitbeste Hündin von insgesamt 14 Hündinnen! Beste Hündin war Galerita’s Fiona van Mikael Nordström (Ehemann der Züchterin Cecilia Nordström und gezüchtet von Ylva, ihrer Tochter). Ich habe die Galeritas immer bewundert und diese Hündin war auch ein Bild von einem Deerhound! So gesund und gut ausbalanciert, eine wunderschöne Oberlinie – auch in der Bewegung. Rassebester wurde Grayrory’s Irresistible von Maria & Åke Käck.
Für die beste Zwischenstufe musste sich Charlaigne mit Ray Lindholms Necesse’s Faust Fortunatus messen. Ein schöner Rüde, aber er braucht noch etwas Zeit; ist noch etwas locker in seiner Bewegung. Charlaigne gewann auch diesen Kampf. Ich war so stolz auf sie!! Um so mehr, weil sie sich brav benahm und sich gut anfassen ließ.
Samstag hatten wir Ruhetag und das war auch gut so, es war sehr heiß, besonders auf dem Turnierplatz und das wäre für den alten Brandir unerträglich gewesen. Wir mussten am Ende des Tages wieder aufbrechen, weil wir am Sonntagmorgen früh auschecken mussten. Also so spät wie möglich, wenn die Sonne schon hinter anderen Wohnwagen untergegangen und die Temperatur gesunken war, Zelt und Vorzelt wieder abgebaut, gepackt und alles für die Abreise vorbereitet.
Sonntag Clubschau. Ich habe alles gemeldet, außer Cranston. Die Richterin war Barbara Heidenreich aus Kanada und ich habe es sehr genossen, bei ihr auszustellen. Insgesamt wurden 21 Rüden und 26 Hündinnen gemeldet, davon waren 19 Rüden und 24 Hündinnen anwesend.
Mein 122 Monate alter Brandir war der erste, der trabte, er machte es gut, zeigte aber deutlich, dass das Showen immer noch nicht sein Ding ist!
Als Zweites betrat Crumbaugh zusammen mit 7 anderen Rüden im Alter zwischen 15 und 24 Monaten den Ring. Obwohl er noch nie ausgestellt wurde, zeigte er sich ganz gut und lief gut. Er fand alles sehr interessant und wollte alle begrüßen, die am Ring saßen. Barbara hatte eine harte Zeit mit dieser Klasse, aber am Ende hat sie meinen Crumbaugh auf Platz 1 gestellt!
Nummer zwei war Necesses Faust Fortunatus von Ray Lindholm, dem Rüden, vor dem Charlaigne am Freitag gewonnen hatte!
Nachdem sie alle männlichen Klassen gerichtet hatten, mussten Crumbaugh und der alte Brandir für den besten Rüden zurückkommen. Brandir stand natürlich nur als Beiwerk im Ring und zeigte das auch deutlich, aber Crumbaugh liebte es und showte sich auf den ERSTEN PLATZ!! Bester Rüde, wer hätte das erwartet???!!!

Danach war Charlaigne an der Reihe, sie zeigte sich erneut schlecht, landete aber dennoch auf dem zweiten Platz hinter einer anderen schönen Galeritahündin.
Schließlich war Cytaugh allein in der Klasse der 7- bis 9-jährigen Hündinnen. Nicht so schwer, Erste zu werden.
Beste Hündin wurde schließlich Lawton’s Eqvizzical Exuviance von Stefan Hagstedt.
Mehrere Rüden und Hündinnen betraten den Ring für die Entscheidung Best of Breed. Ich verstehe das schwedische Bewertungssystem nicht und sicherlich hat eine Clubschau auch noch ihre eigenen Regeln, die alle sehr kompliziert sind. Wie auch immer, nach langem Überlegen wurde Lawton’s Eqvizzical Exuviance Best of Breed und Crumbaugh wurde Zweiter. Eine sehr schöne Leistung für einen so jungen Rüden!
Nach dieser Entscheidung musste Crumbaugh noch für Best Intermediate zurückkommen, hier verlor er gegen die wunderschöne Galerita’s Athelas, die gegen Charlaigne gewonnen hatte. Charlaigne musste für Best Head zurück, aber sie zeigte ihren Kopf nicht, sie schaute ständig in die andere Richtung. Brandir war Best Veteran und Cytaugh Best Senior und Best Working Dog. Die Paarklasse mit Charlaigne und Crumbaugh war auch für O’Cockaigne! Leider hatten sie die Entscheidung zum Best Movement aus Zeitmangel abgesagt, was schade ist, denn Crumbaugh hat bisher jedes Mal gewonnen.
Wir gingen mit einem Berg Rosetten und vier gut gefüllten Goody Bags mit sehr originellen Geschenken nach Hause, toll, wie sie das dort machen! Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche Clubschau und es war sehr schön, wieder mal mit Barbara zu sprechen.
Nach der Show mussten wir noch 200 Kilometer in den Süden fahren, nach Olerum (jeder kennt das, oder?), wo das Coursing stattfinden würde, für das Simon als Richter eingeladen wurde. Wir kamen gegen acht an und bauten schnell alles wieder auf.
Da meine Hunde nicht teilnehmen durften, weil Simon zwei ganze Tage im Feld stehen musste, würden Crumbaugh, Charlaigne und Cranston einen Testlauf machen. Cytaugh würde als Begleithund mit den drei offiziell gemeldeten Deerhounds ins Feld gehen. Bevor wir am Montagmorgen mit den drei Jugendlichen zum Coursing-Feld gingen, bereitete Simon Cranstons Slipline vor und zog sie ihm an. Leider nicht ganz regelkonform mit der Folge, dass er beim Starten mit mir hinterher gelaufen ist – die Leine ist nicht durchgerutscht! Ich knallte mit einem gewaltigen Schlag auf den Boden und wurde mitgerissen. Ab sofort ist es Simon verboten, jemals wieder eine Slipline zu präparieren!!
Jedenfalls wurden die Hounds neu gestartet und zeigten wieder ein wunderschönes Spektakel, es gibt nichts Schöneres als drei Deerhounds mit ‚Vollgas‘ über das Feld preschen zu sehen.
Cytaugh startete später am Morgen mit einer Hündin, aber nach ein paar hundert Metern trat sie auf eine Spule und war sofort damit fertig. Nun, sie war zwei Wochen nach ihrer Läufigkeit, also war es verständlich.
Am nächsten Tag machten die anderen drei Spinner zweimal einen Testlauf, endlich Bewegung!

Es waren sehr schöne Tage und wir saßen bis in die späten Stunden unter dem Partyzelt zusammen, zum Glück sprechen die Schweden gut Englisch, denn von Schwedisch versteht man nichts!
Mittwochmorgen packten wir wieder zusammen und fuhren nach Göteborg. Wir blieben bis Freitagmorgen hier und nahmen dann die Fähre nach Frederikshaven zur Überfahrt. Von dort eine kurze Fahrt nach Nørresundby, wo Simon wieder zwei Tage lang das Coursing richtete. Hier durften unsere Deerhounds offiziell teilnehmen und ich hatte alle vier gemeldet. Hoffen wir, dass Cytaugh auch gute Arbeit leistet!
Wir standen in der Nähe eines wilden Gebiets, in dem eine Herde Kühe, schottische Hochländer, Lakenvelders und ihre Kreuzungen herumliefen. Die Kreuze waren sehr speziell und ähnelten drahthaarigen Lakenvelders. Einer der Jährlinge interessierte sich sehr für Crumbaugh und er für sie. Sie war auch sehr schön und sie standen minutenlang da und sahen sich an, da war eindeutig ein schottisches Klicken!
Die Hunde liefen am Sonntag und Hanne von den Eikica Sighthounds half beim Start. Cranston und Cytaugh waren die ersten, die gingen und…. Cytaugh ging. Sie hat viel erwartet und hätte die höchste Punktzahl für Intelligenz haben sollen, aber leider wurde dieser Teil gestrichen. Im zweiten Deerhound-Kurs Crumbaugh und Charlaigne und das war ein wirklich fantastischer Kurs! Voller Hingabe folgten sie dem Hasen und Crumbaugh lief nur ein wenig besser als Charlaigne, zeigte sich aber nicht und holte in der zweiten Runde 4 Punkte mehr als
Crumbaugh und landete mit der Urkunde auf dem ersten Platz! Cranston wurde Dritter und Cytaugh Vierter. Sie hatten wieder einen tollen Lauf und kamen unverletzt vom Feld. Es war wieder ein super gut organisiertes Coursing, das ohne Pannen verlief.
Am Montag, den 8. August fuhren wir zum Campingplatz Ringkøbing. Wir waren schon zweimal dort und es war großartig. Auch wegen des großen Freilaufwaldes direkt neben dem Campingplatz, wo die Hunde laufen können, ist es ein idealer Ort, um ein paar Tage zu stehen. Und … wir hatten Glück mit den Temperaturen, nicht über 30°!
Am Donnerstag waren wir auf dem ‚Sandskulpturfestival‘ in Søndervig. Die beeindruckende Sandmauer von 200 Metern Länge und 7 Metern Höhe wurde mit dem Thema Mittelalter geschmückt. Echte Kunstwerke von verschiedenen Menschen aus vielen Ländern. u.a. ein paar Holländer, Engländer, ein Russe, Ukrainer, Belgier und Schweden hatten eine tolle Zeit in diesem riesigen Sandkasten mit einem wunderschönen Ergebnis!
Und ja, der Himmel war wirklich so blau!

Nach einer wunderbar entspannten Woche sind wir am Samstag, den 13. August, nach Hause zurückgekehrt. Aber nicht lange, denn Ende August mussten wir wieder in Göhlsdorf sein, wo Simon sich zusammen mit Maarten und Willem um das Coursing kümmern musste.
Von allem ein bisschen und schnell nach Finnland.
Anfang diesen Jahres schickte ich die DNA von Vision und ihren Söhnen und von Cytaugh und ihren Welpen nach Amerika zur Erforschung des postoperativen Blutungssyndroms, weil ich vermutete, dass Vision daran gestorben war. Nach einigen Wochen erhielt ich die Ergebnisse und es stellte sich heraus, dass Vision tatsächlich den Genotyp SERPF2-VAR hatte, was bedeutet, dass sie das höchste Risiko hatte, bis zu 500-mal höher als Hunde, die kein Risiko oder den SERPF2-WT-Genotyp haben. Durch die Blutungen nach ihrer Operation war die Sauerstoffversorgung der Organe nicht ausreichend und das Nervensystem und die Organe können durch zu wenig Sauerstoff sehr leicht geschädigt werden; die Blutungen waren somit die Ursache für das eventuelle Organversagen.
Ihre Söhne Cranston und Callaghan haben beide SERPF2-HET, was bedeutet, dass sie nach einer Operation oder einem Unfall mit 25-mal höherer Wahrscheinlichkeit Blutungen haben. Daher ist es wichtig, dass der Tierarzt die richtigen Medikamente im Regal hat. Leider stellt sich heraus, dass man als Besitzer dieses Medikament nicht bekommt. Wenn man also unterwegs ist, gibr es eventuell ein Problem.
Auch zwei von Cytaughs Welpen haben die SERPF2-HET-Variante, während Cytaugh selbst SERPF2-WT hat. Die Besitzer wurden natürlich sofort informiert, damit sie ihre Tierärzte informieren können und ich habe auch den Besitzer des Vaters der Welpen informiert.
Ich freue mich natürlich, dass wir neben dem Faktor-VII-Mangel nun auch die Möglichkeit haben, die Hunde auf diese Blutungsstörung (Delayed Bleeding Sydrome (DBS – auch Hyperfibrinolyse)) zu testen. Damit kann man sich viel Kummer ersparen.
Der kommerzielle Test ist noch nicht auf dem Markt, aber bei Bedarf kann man eine Probe nach Amerika zur Recherche schicken.
Leider gibt es immer noch Züchter, die nicht einmal auf Faktor VII testen, was sehr unverantwortlich ist, da er große Risiken birgt. Ich empfehle daher, dass Sie beim Kauf eines Welpen den Züchter fragen, ob der Welpe auf Faktor VII und DBS getestet wurde. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter folgendem Link: http://www.o-cockaigne.eu/?page_id=20680.
Mitte März konnten wir endlich den Wohnwagen aufräumen. Im Laufe des Winters wurde er immer mehr zu einer Art Lagerplatz und bevor man alles wieder an Ort und Stelle hat und geputzt hat, vergehen Tage. Aber im Laufe des Donnerstagmorgen, den 17. März, konnten wir dann nach Lelystad aufbrechen, wo die erste CC2000-Veranstaltung stattfand. Mehr als 50 Hunde waren angemeldet und es war ein sehr angenehmer Tag mit perfektem Wetter für die Hunde. Es war sehr schön, Mackenzie (und natürlich Bert und Mariëtte, die dazugehören) wiederzusehen und auch Simone und Marco mit Finn und Kick.
Leider durfte Charlaigne nicht laufen, sie war immer noch nicht ganz fit, aber an diesem Tag waren 6 Deerhounds im Parcours! Mackenzie musste sich erst wieder daran gewöhnen, lief aber am Ende sehr schön. Nachmittags startete sie mit ihrem Bruder Crumbaugh und das lief perfekt!! wir Hatten auch sehr schöne Läufe von Cranston mit dem Afghanen Kimi von John und Karin und am Nachmittag mit dem Barsoi von Anneke. Alle haben es sehr genossen.
Am 11. April habe ich Brandirs Herz erneut testen lassen und es hat sich wieder verbessert! Durch die Zugabe von Carnitin, Taurin und Q10 wird sein Herz immer leistungsfähiger und ich muss mir keine Sorgen mehr machen, dass ihm das Gleiche passiert wie Chidish. Auch Cranston wurde erstmals getestet und für gut befunden. Gut zu wissen, bevor er seine Coursing-Karriere beginnt.
Cranston, Crumbaugh und Charlaigne haben jetzt ihre Coursing-Lizenz und Cranston hat bereits eine Reihe von Coursings erfolgreich absolviert.
Das letzte große Event war die World Coursing Championship am 27., 28. und 29. Mai im finnischen Kalajoki. Wir sind am 18. Mai abgereist und hatten ein paar Wochen geplant, mit ein paar Tagen Flyvesandet in Dänemark und einem Zwischenstopp bei Sonja auf dem Rückweg. Bei Flyvesandet hat es wieder viel Spaß gemacht mit dem Niedrigwasser. Sogar Brandir, der in früheren Jahren Angst vor Wasser hatte, ging jetzt frei und fröhlich. Er hatte sogar regelmäßig seine „5 Minuten“!
Es ist eine schöne Gegend und die Hunde genießen es immer. Es ist auch ein großartiges Gelände für ein gutes Fitnesstraining, da das Laufen in so schlammigem Sand ziemlich schwierig ist!
Auf dem Weg nach Kalajoki übernachteten wir auf verschiedenen Campingplätzen, unter anderem in Schweden, darunter ein sehr schöner Naturcampingplatz in einer sehr schönen Umgebung.
Am Mittwoch, dem 25. Mai, kamen wir in Kalajoki an und wurden zu unserem Platz geleitet, einem Asphaltstreifen vor dem Wohnwagen mit einem großen Sandkasten daneben. Wir standen direkt am Strand, oder besser gesagt auf dem Strand und blickten auf den Bottnischen Meerbusen, wo noch das Eis schwamm. Ein seltsames Gefühl, denn in den ersten Tagen war es schön warm und alle liefen in T-Shirt und Shorts herum. Die Hunde liebten den natürlichen Sandkasten sehr und wir fegten jeden Tag den Sand wieder nach draußen.
Die drei Coursing-Gelände lagen ebenfalls am Strand und hatten alle eine Länge von etwa 800 Metern. Das war lang genug, da es natürlich sehr schwer ist, durch den losen Sand zu laufen. Am Mittwoch, Donnerstag und Sonntag durften Crumbaugh und Charlaigne einen Testlauf machen, aber am Donnerstag sah ich danach, dass beide insgesamt 6 kaputte Pfoten hatten vom Sand, der die Haut am Boden zwischen den Zehen abgeschliffen hatte. Sehr schmerzhaft- also am Sonntag kein Probelauf mehr.
Cranston lief am Freitag mit zwei Schwedinnen und einem Engländer in der CSS-Klasse. Ich habe diesen Rüden, Kirjojax Harris, letztes Jahr auf der Breed Show in England gerichtet und es war sehr schön zu sehen, dass er plötzlich viel reifer war und sich positiv verändert hatte. Schöner Rüde!
In der ersten Runde lief Harris unter Rot und Grayrory’s Kestrel unter Weiß. Harris fing sehr gut an, aber in der Mitte kam Kestrel vorbei und danach folgte Harris Kestrel tatsächlich und an einer Stelle berührte er sie auch zweimal, mit anderen Worten, er störte sie. Dafür bekam er eine Disqualifikation, was natürlich sehr schade ist, wenn man den ganzen Weg aus England anreist.
In der zweiten Runde lief Cranston mit Grey Mountain Maggies Aileen unter Rot. Als junges Mädchen ging Aileen meist dicht hinter dem Hasen her, verschätzte sich aber auch ab und an. Cranston jagte mehr mit dem Kopf, er las das Gelände und schnitt ab, wo nötig. Dreimal zog der Zieher verkehrt, er schätzte Cranstons Geschwindigkeit falsch ein und dies führte dazu, dass Cranston mit dem Hasen in Kontakt kam. Zum Glück lief er trotzdem weiter. Leider gab es einen Richter, der höchstwahrscheinlich die Punkte vertauschte und Cranston auf den dritten Platz setzte.
Am Nachmittag musste er alleine laufen und das war sehr nachteilig für ihn. Ein so großer, schwerer Rüde ist nicht mit dem Lauf zweier Hündinnen vorher zu vergleichen. Am Ende landete er auf dem dritten Platz. Schade, dass es so gelaufen ist, aber Cranston ist wirklich hervorragend gelaufen und hat es genossen.
Am Samstag war Cytaugh an der Reihe. Es waren 12 Hündinnen (6 deutsche Hündinnen, 2 tschechische, 2 schwedische, 1 finnische und meine niederländische Cytaugh) für die CACIL-Klasse gemeldet und kein einziger Rüde! Cytaugh startete im ersten Parcours zusammen mit Islay’s Quickstep von Ira Johannsen (DE). Cytaugh bekam 243 Punkte und Quickstep 230. Cytaugh war auf einem vorläufigen fünften Platz!! In der zweiten Runde lief Islay’s Luck Penny von Ira mit Crathlint Dwynwen Dee von Satu Hakanurmi, der einzigen finnischen Hündin. Luck Penny holte 228 Punkte und landete auf dem vorläufigen zehnten Platz, während Dwynwen Dee disqualifiziert wurde. Fernhill’s Rose at Grayrory von Åke Kack (SE) lief einen sehr schönen Course und erzielte 245 Punkte und Islay’s Peekeboo von Ira erhielt 232. Im vierten Course erhielten Islay’s Oonagh von Ira und Cotherstone Angrboda von Ann-Marie Boyle (SE) 247 bzw. 229 Punkte. Course fünf ging an Andrea Jahelkovás Ailis Under Sharp Hill und Islay’s Quinn von Silke Eichhorn, die sich mit 257 Punkten den ersten Platz teilten. Im letzten Course lief Andrea’s Aisha Under Sharp Hill mit Islay’s Luighseagh von Claudia Oeljeschläger (DE) mit 237 und 179 Punkten.
In der zweiten Runde musste Cytaugh in Course 4 gegen Aisha Under Sharp Hill antreten. Aisha bekam 1 Punkt mehr als Cytaugh, aber das war nicht genug, um sie zu schlagen. Cytaugh landete schließlich auf dem vierten Platz.
Ich war ziemlich stolz auf Cytaugh, die sich mit ihren 7 Jahren sehr gut geschlagen hat!
Wie gesagt, auf dem Rückweg haben wir Sonja noch einen Tag besucht. Sehr seltsam, nur zwei Galgas vorzufinden und Brandir und Cytaugh hatten auch nicht damit gerechnet. Nach einem schönen faulen Tag fuhren wir am Sonntag nach Hause, um unseren neuen Korkboden zu sehen. Der Boden ist schön, aber wir haben auch überall Restschmutz gefunden; Auf der Terrasse, an den Wänden, sogar die Türklinken waren verscchmutzt. Das bedeutete also eine Rückkehr für die Bodenleger, um die Dinge sauber zu machen. Es bedeutete auch, dass wir nicht sofort mit dem Einräumen unseres Hauses beginnen konnten, weil alles, wirklich alles, im Schuppen, auf der Veranda und unter dem Carport war. Nun, solange wir bis Weihnachten fertig sind ist es gut.
Urlaub in England
Angesichts der Corona-situation war es ein sehr spannendes Abenteuer, unsere Reise nach England. Die Buchung der Tests, Campingplätze und der Überfahrt haben wir so lange wie möglich verschoben, da natürlich die Chance bestand, dass wir auf der englischen ‚Government Site‘ rot werden und dann nicht nach England einreisen durften. Wir hatten unseren Abreisetermin bereits vorgezogen, in der Hoffnung, dass die Aktualisierung der Website nicht vor Montag, dem 20. September, erfolgen würde, aber die britische Regierung hielt am Mittwoch, den 15. September, eine Pressekonferenz ab und die Chance auf eine Aktualisierung wurde früher. Wir mussten am Donnerstag, den 16. den Corona-Test machen, sonst waren wir nicht in die Fristen gefallen. Ich habe die Hunde am Donnerstag auch entwurmen lassen und darauf geachtet, dass ihre Pässe richtig ausgefüllt wurden. Dies auf dem Weg nach Werkendam, wo die Niederländische Coursing-Meisterschaft ausgetragen wurde. Am Freitag fuhr ich nach Hause hin und her, um ein paar Dinge zu erledigen, unter anderem den Müll auf die Straße zu bringen. Aber als ich ankam, war der Müll schon gesammelt und ich konnte am Samstag auf und ab gehen, um ihn zum Recyclinghof zu bringen! Nun, zu Hause gab es noch viel zu tun und die Hounds störten sich nicht an den Laufgeräuschen. Nachdem ich am Freitagnachmittag wieder in Werkendam war, konnten die Hunde einen schönen Parcours haben. Abends aßen wir im Restaurant der Reitschule und während wir auf unser ‚Dinner‘ warteten, kam ein Update aus England…….zum Glück blieben die Niederlande orange!! Dies ist natürlich eine rein kommerzielle Angelegenheit, da sie in England bereits genug Probleme haben, also wäre es sehr dumm, die Niederlande auf Rot zu setzen, aber trotzdem waren wir sehr erleichtert! Dazu später mehr.
Samstag am späten Nachmittag schnell wieder nach Hause, na das ’schnell‘ ging nicht, der Mover des Wohnwagens hat nicht funktioniert! Zum Glück ist Maarten handlich genug und hat es geschafft, die Rollen von den Reifen zu entfernen, damit wir zumindest nach Hause fahren können. Aber ich hoffe, der Umzugshelfer würde wieder zu Hause arbeiten, sonst hätten wir am Sonntagmorgen ein echtes Problem, unsere Gelände zu verlassen. Abends noch ein paar Sachen im Wohnwagen erledigen, alle Papiere ausfüllen und ausdrucken (was natürlich furchtbar enttäuschend war und mehrere Stunden gedauert hat), die Gefrierschränke mit Fleisch für die Hounds füllen (da konnte doch ca. 45 Kilo drin ! ) und dann früh ins Bett.
Sonntag früh aufstehen, die letzten Sachen in den Wohnwagen Kühlschrank und ab. Zum Glück hat es der Mover geschafft und wir konnten die Reise ohne weitere Probleme anfangen. Das ging sehr gut und früher als erhofft waren wir in Calais und durch die „Haustierkontrolle“. Danach lief es aufgrund der strengen Pässekontrolle etwas weniger reibungslos, aber wir konnten trotzdem früher in einen Zug einsteigen, als wir gebucht hatten. Am Nachmittag erreichten wir den ersten Campingplatz, den Tanner Farm Park. Ein Campingplatz, auf dem Sonja und ich schon zweimal waren und wo man wunderbar ruhig steht mit guten Wandermöglichkeiten. Nur haben wir damals kein übergroßes Cranston mitgebracht! Es war unmöglich, unter dem Tor hindurchzukommen, das Teil eines Zauns war, den man als Mensch überqueren und als kleiner bis mittelgroßer Hund untergehen kann. Brandir und die Mädchen
krochen ordentlich darunter, aber Crumbaugh und Cranston weigerten sich und waren wirklich ungerührt. Daher waren die Wandermöglichkeiten eingeschränkt. Aber es gab „Aufregung“ genug, denn es wimmelte von Eichhörnchen und sie gingen einfach an unserem Versteck vorbei. Einmal war einer direkt unter dem offenen Fenster des Wohnwagens und ich konnte Crumbaughs Hinterbeine packen, bevor er aus dem Fenster sprang! Außerdem blieben die Hunde zum Glück ordentlich hinter dem Zaun, wenn die Eichhörnchen herumsprangen. So gut!!
Laut den Regeln sollten wir am Dienstag einen COVID-Test machen. Wir haben es auch ordentlich bestellt und bezahlt, aber der Test kam nie auf dem Campingplatz an. Auch nach mehreren Emails und Telefonaten bekamen wir keine Antwort. Dann nicht, wir werden sehen.
Am Mittwoch sind wir nach Scotney Castle gefahren. Eine Ruine auf einer kleinen Insel und ein neueres Schloss inmitten wunderschöner Gärten mit vielen Hektar Schafweiden und Wäldern. Wir machten erstmal einen großen Spaziergang, zwischen den Schafen und vor allem Crumbaugh und Charlaigne konnten dem Schafkot nicht widerstehen. Anschließend sind wir noch zur alten Burgruine gelaufen um ein paar Bilder zu schießen, eine wirklich schöne Ruine.
Eines der Probleme, mit denen England jetzt konfrontiert ist, ist, dass es unter anderem zu wenige LKW-Fahrer gibt, um Kraftstoff zu transportieren! Das haben wir erlebt, als wir tanken wollten und es an diversen Tankstellen weder Diesel noch Benzin gab. Zum Glück fanden wir in einem kleinen Dorf eine weitere Tankstelle, an der wir den Tank auffüllen konnten.
Am Donnerstag fuhren wir zu einem Campingplatz in der Nähe von Telford, wo die Breed Show stattfinden würde und ich am Sonntag die Deerhounds richten würde. Freitagnachmittag gingen wir ins Hotel, um alle zu begrüßen und Liza und Sarah die Chance zu geben, Uthers Welpen zu sehen. Leider durfte ich am Samstag nicht dabei sein, also entschieden wir uns nach Ironbridge zu fahren. Wir sind zuerst ein bisschen mit den Hunden gelaufen, haben dann in einem Pub zu Mittag gegessen und sind dann zurück in Richtung ‚The Iron Bridge‘ gegangen. Nun, wenn man über die Brücke geht, ist nicht viel davon zu sehen, es ist einfach aus der Ferne beeindruckend, vor allem wenn man die Geschichte bedenkt.
Aber was wir wirklich wollten, war natürlich ‚The Deerhound Table‘ anschauen, das sich im Coalbrook Museum of Iron befindet. Ich hätte nicht gedacht, dass es so groß wird! Die Deerhounds, die den Tisch um den Hals trugen, waren wirklich lebensgroß. Sehr schön, es ‚live‘ zu sehen.
Auch hier, rund um Telford, sahen wir lange Autoschlangen an Tankstellen, die darauf warteten, voll zu werden, nur um am nächsten Tag zu sehen, dass alles ausverkauft war und kein Auto mehr da war. Nach einigem Suchen im Internet fand Simon eine Tankstelle, an der man noch tanken konnte, aber für nicht mehr als 25 Pfund. Mit einem 90 Liter Tank geht das nicht! Nachdem er also zunächst 25 Pfund getankt hatte, fuhr er herum und füllte den Tank an der LKW-Zapfsäule. In einem normalen Pkw passt die Düse nicht in die Tanköffnung, aber das ist bei uns zum Glück kein Problem! Es gab niemanden, der etwas dazu sagte und auch keinen Kommentar an der Kasse. An einer nächsten Tankstelle hieß es auch, dass man an einer solchen Zapfsäule tanken dürfe. Gut zu wissen! Hoffentlich können wir auf dem Rückweg noch tanken, sonst schaffen wir es nicht nach Folkestone und kommen nicht nach Hause!
Ebenso abends beim Abendessen im Hotel (an dem wir zum Glück teilnehmen durften) hörten wir, dass diverse Produkte in den Shops nicht mehr erhältlich waren, weil sie einfach nicht geliefert werden konnten. Was kann so ein blöder Virus anrichten!
Sonntagmorgen früh aufstehen und zum Hotel. Zum Glück war das Wetter die ganze Woche super und auch an diesem Tag war es super Wetter für eine Show. Insgesamt wurden 83 Deerhounds für die Show gemeldet mit 90 Anmeldungen am Samstag, von denen 30 fehlten und 53 Anmeldungen für den Sonntag mit 16 fehlten. Nicht so viele Anmeldungen wie sonst, aber das war in der aktuellen Situation zu erwarten. Es ist an sich schon ein Wunder, dass mit den enormen Zahlen von Corona-Infektionen, die in England täglich gemeldet werden, eine Zuchtschau stattfand.
Jedenfalls war ich mit meinen Zahlen sehr zufrieden und liebte es, wieder so viele Deerhounds in die Hände zu bekommen. Die Qualität war sehr unterschiedlich, aber ich hatte ein paar sehr nette Hunde, darunter einen jungen Rüden von 23 Monaten, der es sehr schwierig machte, entweder nicht zu gehen oder in Pass zu gehen, aber ….. wenn er ging, zeigte er es die beste bewegung, die man sich vorstellen kann, tanzte schön mit einem langen, fließenden schritt, tief am boden und in einem guten tempo. Das beste Gangwerk des Tages. Außerdem war es ein Rude, der wirklich „fit for Funktion“ war und seinen Job wirklich machen konnte. Auch ein Rüde und eine Hündin, Bruder und Schwester, 20 Monate jung, zeichneten sich durch Typ, Bewegung, schöne kleine Ohren und sehr dunkle Augen aus. Ja, und dann diese entzückenden Hunde; die wirklich intensiv mit dir kuscheln wollen oder diese alte Hündin von 11,5 Jahren, die noch so fit und munter durch den Ring gelaufen ist, sie berühren dich in der Tiefe deiner Seele und es treibt mir immer wieder Tränen in die Augen.
Am Montagmorgen fuhren wir nach Dartmoor. Wir hatten einen hundefreundlichen Campingplatz gebucht, aber als wir ankamen und zu unserem Platz geleitet wurden, stellte sich heraus, dass es nicht erlaubt war, unseren Zaun aufzustellen, was bedeutete, dass die Hunde nur im Wohnwagen und im Vorzelt bleiben mussten. Auf keinen Fall! Also drehte wir uns um und suchte einen anderen Campingplatz – leichter gesagt als getan, als sich herausstellte, dass bei vielen nicht mehr als 2 Hunde erlaubt waren oder der Platz durch den enormen Regen, der letzte Nacht gefallen war, überflutet war. Via, via landeten wir auf einem Campingplatz an einer mäßig befahrenen Straße, aber mit direktem Zugang zu den Moors und einer sehr gemütlichen Kneipe! Am Dienstag strömte es wieder vom Himmel und irgendwann flog ein durchnässtes Rotkehlchen durch die Vorzelt. Zum Glück hatten wir alle Hunde im Wohnwagen und ich ließ den Vogel eine Weile in ruhe, bevor ich die Zelttür öffnete. Es blieb eine Weile am Boden liegen und flog nach etwa zehn Minuten wieder weg….. oder nicht? Dazu später mehr.

Parodie auf „Wishful thinking“.
Als es am Nachmittag ‚trocken‘ bleiben würde, machten wir uns schnell mit den Hunden auf den Weg. Durch die riesigen Wiesen, auf denen die Schafe und Ponys grasen, verliefen „Öffentliche Fußwege“ in alle Richtungen. So viele Wandermöglichkeiten, man musste natürlich die Tore hinter sich schließen. Als wir ein paar hundert Meter auf einem dieser Felder liefen, kamen uns plötzlich etwa 10 Ponys von weitem entgegengerannt. Simon sagte; „Sie werden uns umzingeln.“ Nun, das taten sie und einer von ihnen sah nicht gerade freundlich aus. Diese Stute war eindeutig die Anführerin und war damit nicht einverstanden, dass wir mit fünf Deerhounds hierher gingen. Sie wurde immer bedrohlicher und ein paar Mal drehte sie sich zu uns um und knallte irgendwann nach hinten. Gegen Brandir! Zum Glück steht er nicht mehr sehr stabil auf den Beinen und ist sofort umgefallen, was wohl seine Rettung war. Als er aufstand, quietschte er und stand eine Weile auf drei Beinen, aber das wurde bald besser.

Als ich mit Crumbaugh und Charlaigne zu kämpfen hatte, um sie einzudämmen (sie wolten diese Ponys eine Weile verjagen!), konnte ich nichts tun, nur versuchen, die Hounds so ruhig wie möglich zu halten und versuche so schnell wie möglich das Feld zu verlassen. Im ersten Teil wurden wir noch von der Ponyherde verfolgt, aber je näher wir dem Zaun kamen, desto mehr hielten sie Abstand, bevor sie sich schließlich umdrehten und davongaloppierten. Was für eine schrecklich schlimme Erfahrung das war und vor allem der arme Brandir, dass er im Alter so etwas durchmachen muss. Zum Glück war es bei ihm nicht so schlimm, ich konnte nichts an ihn finden und er ging den Rest des Spaziergangs gut mit. Inzwischen hatte es wieder angefangen zu regnen und so hatten wir nicht viel Spaß und nachdem die Hunde alles getan hatten, drehten wir uns wieder zum Wohnwagen um, um den Schrecken zu ertränken. Am liebsten haben wir abends in der Kneipe ein sehr großes Ponysteak auf unserem Teller!! Aber leider taten sie es nicht.
Wir waren Dartmoor sofort satt und am Mittwoch packten wir den nassen sachen wieder zusammen und fuhren Richtung The New Forest, wo wir einen sehr ruhigen Campingplatz, The Red Shoot, mitten im Naturschutzgebiet gebucht hatten. Glücklicherweise konnten wir auch früher als vereinbart anreisen. Im New Forest laufen die Ponys, Kühe, Schweine, Esel und Rehe einfach durch die Gegend und eine Konfrontation mit ihnen ist nicht undenkbar, aber wir wurden durch den schlimmen Vorfall in Dartmoor gut gewarnt und ließen die Rinder untso links liegen. Das Wetter war hier schön und bei strahlender Sonne haben wir alles wieder aufgebaut und ein Bier in der Sonne getrunken.

Donnerstag – Regen – wir hatten uns entschieden nach Stonehenge zu fahren, aber dort konnten wir entweder 2 Kilometer laufen oder einen Shuttlebus nehmen. Nun, mit 5 Deerhounds in einem Shuttlebus sollte uns nicht gefallen, also sind wir einfach zu Fuß gegangen. Um den Steinen etwas näher zu kommen, musste man natürlich ein Ticket kaufen – 21 Pfund pro Person! Jetzt sind wir echte Kulturbarbaren und sind nicht bereit dafür zu bezahlen um alte Steine an zu gucken, sondern einige Fotos aus etwas größerer Entfernung zu machen. Simon sagte auch; „Sie sparen wahrscheinlich für neue Steinen.“ Nun, bei solchen Beträgen lässt sich das leicht zusammen sparen!
Zum Glück war es während des Spaziergangs dort trocken, aber es wehte ein starker Wind. Irgendwann überquerte ein Hase direkt vor uns die Straße. Der einzige, der ihn gesehen hat, war Crumbaugh und das ist der Schlimmste um wieder in die Reihe zu kommen! Erst als wir auf dem Rückweg weit hinter dem „Hase Pass Point“ waren, konnte er wieder ein bisschen normal mitlaufen.

Wir fuhren am Freitag nach Burley. Dies sollte ein schönes altes Dorf sein, aber es war nicht das, was ich erwartet hatte. Der Spaziergang, der in der Gegend geplant war und den wir gelaufen sind, war auch etwas enttäuschend. Große Strecken auf asphaltierten Straßen. Es fuhren nicht viele Autos, aber wenn möglich, lauft Brandir frei, damit er sein eigenes Tempo bestimmen kann. Das hat hier nicht funktioniert und dann ist es für ihn viel anstrengender. Die Umgebung war wunderschön und die Ponys ließen uns gelegentlich herumlaufen, da sie mitten auf der Straße standen oder daneben grasten.
Wir achten jetzt auf sie und trauen ihnen überhaupt nicht! Als wir zurück zum Campingplatz fuhren, gerieten wir in einen „Stau“, weil eine Herde Esel über die Straße lief. Ja, und dann muss man wirklich geduldig sein.
Samstag hat es den ganzen Tag geregnet, und nicht nur ein bisschen! Am Nachmittag vereinbarten wir mit Gill und Toby, Brandir zu zeigen. Da eine ihrer Hündinnen läufig war, konnten wir ihn nicht hineinnehmen, also blieben alle fünf ordentlich im Auto. Na gut…. Als wir zurückkamen, um Brandir herauszuholen, stellte sich heraus, dass die Welpen den Matratzenbezug retuschiert hatten. Das ganze Auto war mit Schaumflocken bedeckt!
Sonntag war Ruhetag, nur ein schöner Spaziergang in der Umgebung, der schon anstrengend genug war, indem man einem lahmen Reh begegnete, der nicht so schnell im Wald verschwand. Am späten Nachmittag war es ziemlich abgekühlt war und gab es einen heftigen Regenguss. Wir hatten das war Vorzelt geschlossen aber plötzlich flog wieder ein Rotkehlchen im Vorzelt herum! Versehentlich im Vorzelt aufgerollt? Diese Tiere kriechen durch die kleinsten Ritzen in das Zelt und unter dem Wohnwagen durch. Das ist wirklich Mut!
Am Montag machten wir einen weiteren schönen, anstrengenden Spaziergang im Nordwesten des New Forest. Zu Beginn der Wanderung standen ein paar Kühe am Weg, die aber zum Glück wenig Interesse an uns hatten. Steile, rutschige Hänge, mit Farnen bewachsen, auf und ab im strömenden Regen. Zum Glück sind uns dort keine Ponys oder Kühe begegnet!
Am Dienstagmorgen packten wir wieder zusammen und fuhren zum Tanner Farm Park, wo wir die Nacht verbringen würden, bevor wir wieder nach Hause fuhren. Wir haben unseren zweiten Corona-Test nie gemacht und hatten uns dafür schon auf eine saftige Geldstrafe eingestellt. Aber als wir in Folkestone ankamen, wurde nichts gesagt oder gefragt und nach all den Kontrollen bezüglich der Hunde, konnten wir durchfahren. Im Zug angekommen, waren wir uns sicher, dass kein wütender Engländer mit einer Geldstrafe hinter uns herkommen würde und wir konnten erleichtert aufatmen.
Leider erreichten uns an diesem Tag auch schlechte Nachrichten von Sonja. In der Woche zuvor hatte sie bereits berichtet, dass es Vision nach der Kastration nicht gut ging, aber es stellte sich überhaupt keine Besserung ein, im Gegenteil, sie musste sich entscheiden, Vision einzuschläfern. Traurig, immer noch so jung und wieder ganz fit nach ihrer Scheinschwangerschaft, konnte sie nach der Operation nicht mehr aufstehen und irgendwann gaben ihre Nieren nach. Ein unglaublich harter Schlag für alle Beteiligten, aber natürlich der schlimmste für Sonja.
Pyefleet Vision, Mutter von Cranston Argyll und Gallaghan Argyll, durfte nur 5 Jahre, 9 Monate und 5 Tage alt werden.
Wieder unterwegs!
Am Mittwoch, 25. August, fuhren wir nach Göhlsdorf bei Berlin, wo Simon das Internationale Coursing für den Windhund-Rennverein Phoenix betreute. Es war das erste Mal für Crumbaugh und Charlaigne, eine so lange Reise mit der Wohnwagen zu unternehmen, aber sie passten sich gut an und fanden es sehr aufregend, jedes Mal an einem anderen, unbekannten Ort anzukommen und zu wandern.
Nachdem wir am Donnerstag alles aufgebaut und einen schönen Spaziergang mit den Hunden gemacht hatten, fanden wir bei unserer Rückkehr einen Bierstand gegenüber. Sie arbeiteten noch an einigen Dingen, aber sobald sie fertig waren, konnten wir ein Bier holen. Lass dir das nicht zweimal sagen! Am Freitag baute Simon den Parcours auf und Cytaugh, Crumbaugh und Charlaigne konnten sich die Beine vertreten. Die drei donnerten über das Feld, schön anzusehen. Cytaugh ist immer noch der Schnellste, aber Crumbaugh war nicht viel langsamer als seine Mutter!
Für das Coursing am Samstag waren insgesamt ca. 100 Windhunden gemeldet, aber da es morgens nicht ganz glatt lief, war es gegen sechs Uhr, bis alle Läufen gelaufen waren! Ich hatte Cytaugh nicht zum offiziellen Coursing gemeldet, aber zum Glück durfte sie danach eine Coursingrunde mit Crumbaugh und Charlaigne machen. Sie haben es wieder genossen! Vor allem Crumbaugh war so fanatisch und wollte jedes Mal so dringend auf das Feld, dass er bei normalen Spaziergängen nicht am Feld vorbeikam, sehr schwer!
Am Sonntag war die CAC-Show und ich hatte Charlaigne dafür gemeldet. Es war jeden Tag vorher schönes Wetter gewesen, am Sonntag prasselte der Regen vom Himmel. Es gab 1 Veteranenhündin, 3 Jugendhündinnen (von denen Charlaigne die Jüngste war) und 1 Hündin der offenen Klasse, die für Richterin Hanna Wozna-Gil aus Polen gemeldet waren. Als ich den Ring betrat, war es trocken und Charlaigne zeigte sich vorbildlich. Sie ging gut mit, ohne sich verrückt zu machen und stand auch einigermaßen gut still, unglaublich! Sie wird als Erste plaziert!! Aber als sie zurückkommen musste, um für BOB zu kämpfen, stürzte es wieder ab und sie wollte nichts mehr, als zurück zum Wohnwagen! Ursprünglich sollten wir am Montag wieder abreisen, aber da der Wetterbericht kein besseres Wetter vorhersagte, beschlossen wir, unsere Sachen zu packen und in einer trockenen Stunde abzureisen.

Gesagt, getan, aber wider Erwarten war es auf der Straße sehr voll und wir kamen erst am späten Nachmittag an unserem Übernachtungsort an. Montagnachmittag waren wir wieder zu Hause.
Am folgenden Wochenende hätte Simon einen Coursing in Frankreich richten sollen, der jedoch wegen zu geringer Anzahl gemeldeter Hunde abgesagt wurde. Schade, es wäre schön, wieder in Frankreich zu fahren. Dann nächstes Jahr wieder. Aber dieses abgesagte Wochenende gab uns etwas mehr Luft, um uns auf die Reise nach England vorzubereiten.
Fortsetzung folgt!
Endlich …..
Endlich kann ich wieder etwas schreiben. Mir fehlte einfach die Lust und die Inspiration nach dem Tod von Cearrean und die Welpen machten auch ein bisschen Stress.
Es war eine stressige Zeit, aber sie hatten viel Spaß zusammen! Sie wuchsen gut, aßen gut und alles sie waren schnell leinenführig, das Autofahren war kein Problem und sie lernten ganz viel von den älteren Hunden. Es lief alles sehr gut.
Aber um ehrlich zu sein, freute ich mich auch darauf, dass drei der sechs um den 9. Februar zu ihren neuen Besitzern gehen sollten (Holly würde erst Anfang März nach Deutschland abreisen), aber es kam anders. Nachdem die Welpen am 9. Februar ihre letzte Impfung bekamen, wurden sie abends alle krank. Zuerst dachte ich, es sei eine Impfreaktion, aber weil sie alle lustlos herumlagen und sich später erbrachen und Durchfall bekamen, musste es etwas Ernsthaftes sein. Ich hatte Calum am Nachmittag zu Annelies gebracht und auch ihm ging es sehr schlecht.
Das ist natürlich das Schlimmste, was einem neuen Eigentümer passieren kann, wir hielten ständigen Kontakt.
Es stellte sich heraus, dass es sich um ein allgegenwärtiges Magen-Darm-Virus handelte, und da die Welpen von uns immer zeitig sozialisiert werden, hatten sie es irgendwo eingefangen. Nach einer Woche voller Höhen und Tiefen, hohem Fieber, nicht essen und trinken und somit mehr als ein Kilo abnehmen, hatten Stuhluntersuchungen gezeigt, dass auch Giardien verantwortlich waren! Was für ein Drama!
Es ist natürlich sehr einfach, wenn die Hunde in Zwingern gehalten werden: Man reinigt die Zwinger einige Male am Tag mit dem Hochdruckreiniger mit Desinfektionsmittel und fertig! Aber so funktioniert es nicht, wenn Sie alle Hounds im Haus haben und sie über das gesamte 5000 Quadratmeter große Grundstück laufen. Das einzige, was geholfen hat, war die tägliche Reinigung und Desinfektion sowie dass ständige Kacke aufräumen. Literweise Dettol gingen dabei drauf und die Waschmaschine lief Tag und Nacht. Ich kann euch sagen, das hat wirklich keinen Spaß gemacht. Vorerst keine Welpen mehr bei O’Cockaigne!
Aber in der Zwischenzeit sind wir einige Wochen weiter und den Welpen geht es gut. Die Besitzer sind alle sehr zufrieden mit ihnen und was ich auf den Fotos und Videos sehe und in den E-Mails lese. Crumbaugh und Charlaigne sind sehr glücklich miteinander, graben Löcher, in denen sie verschwinden können, und besonders während der Nachrichten am Abend können Sie wunderbar auf der Couch lautstark streiten. Sie sehen gut aus und haben beide ein wundervolles Wesen.
8 Wochen alt
Der Abschied von Cearrean ist nun eine Woche her. Die Trauer ist immer noch da, aber es gibt auch Erleichterung und Ruhe. Zum Glück hat Cranston die Welpen, mit denen er gerne ein paar Stunden am Tag verbringt, und das beschäftigt auch mich. Immerhin ist er selbst noch ein Welpe, fast 8 Monate alt, und er vergisst regelmäßig, dass er etwas größer und stärker ist als die 8 Wochen alten Welpen und da muss man ab und zu eingreifen. Aber es gibt auch regelmäßig sehr lustige Momente!
Cranston liebt es, Spielzeug wegzunehmen und dann sicherzustellen, dass die Welpen ihm nachkommen, um es zurückzuschnappen. Aber natürlich kann Cranston sie auch einfach mitziehen!
Das Zelt ist seit über einer Woche aufgebaut, aber es wird nicht so lange halten wie das Zelt, mit dem Cranston und Callaghan gespielt haben! Cranston findet, dass alles passt, aber die Nähte denken anders! Und der Tunnel hat es auch schwer.
Die Welpen hatten vorgestern ihren Leber-Shunt-Test und zum Glück hatten sie alle einen niedrigen Ammoniakwert. Nächste Woche bekommen sie ihre zweite Impfung.
Das Gehen an der Leine wird von Tag zu Tag besser, genau wie das Autofahren. Sie sind bereits an Staubsauger und Kettensäge gewöhnt und eine klappernde Pfanne oder ein raschelnder Müllsack macht ihnen nichts aus.
Jetzt da Cearrean weg ist, haben wir beschlossen, dass Crumbaugh auch bleiben soll, es ist sehr gut für Charlaigne, da können sie zu Zweit spielen. Und damit ist es viel einfacher für mich!























































































